Aktuelles aus der Immobilienbranche – März 2025

Aktuelles aus der Immobilienbranche – März 2025

Aktuelles aus der Immobilienbranche – März 2025
Premier Inn hat die Hotelprojektentwicklung „La Bo“ in Sindelfingen von der Schmeing Baugruppe und Alfons & alfreda übernommen. Quelle: Alfons & alfreda AG

Prenzlau: Pflegecampus erhält Qualitätssiegel „Gewohnt gut“ +++ Hanau: Yusen Logistics mietet im Holzpark +++ Dortmund: Greyfield übernimmt sanierungsbedürftige Studierendenwohnheim +++ Frankfurt am Main: Langfristige Mietvertragsverlängerung in City West +++ Berlin: Greenberg Traurig berät FAP Group bei neuem Real-Estate-Debt-Fonds +++ Köln: Büro- und Geschäftshaus Herzog fertiggestellt +++ Sindelfingen: Spark by Hilton offiziell eröffnet +++ München: Erster öffentlicher Parkturm mit Ladeinfrastruktur wird eröffnet +++ Brühl: VIVAWEST baut neues Wohnquartier in Brühl +++ Isernhagen: JUNiCKE Gruppe kauft Unternehmensimmobilie +++ München: MLP Group steigert Umsatz und Vermietungsleistung im Jahr 2024 +++ Berlin: Initiative Praxispfad CO?-Reduktion schlägt alternativen Sanierungspfad vor +++ Dortmund: Bundeskartellamt genehmigt Übernahme der Pfennigpfeiffer-Filialen durch TEDi +++ Hamburg: apoprojekt modernisiert McDonald’s Restaurants deutschlandweit +++ Sindelfingen: Premier Inn übernimmt „La Bo“ +++ Berlin: BVIV veröffentlicht Marktzahlen zur Immobilienverrentung 2024 +++ Berlin: BIM etabliert erstes Ökokonto zur ökologischen Kompensation +++ Wiesbaden: Baugenehmigungen steigen im Januar um 6,9 Prozent +++ München: ALTEN erweitert Büroflächen im Connex-Gebäude +++ Pommersfelden: DIR erwirbt Nahversorger für Fonds +++ Frankfurt am Main: Investmentmarkt zieht wieder an +++ Frankfurt am Main: Sonar vermietet Fläche im THE SQUAIRE +++ Berlin: STRATEGIS AG schließt Vermarktung von drei Grundstücken ab +++ Berlin: JUNIQO Invest erzielt erfolgreichstes Jahr seit Gründung +++ Gägelow: Wyndham Garden Wismar bekommt BREEAM +++ Selm: Habona kauft Nahversorger +++ Hamburg: Covivio schließt energetische Modernisierungen ab +++ Hanau: Neues Konzept für die Innenstadt im Stadthof +++ Alsfeld: Praeclarus feiert Richtfest für Polizeipräsidium +++ Eberswalde: ML Real AG baut Portfolio aus +++ Köln: STRABAG vermietet DÜXX komplett +++ Frankfurt am Main: TREUREAL managt drei weitere Jahre THE SQUAIRE +++ Feldkirchen: OVOL Papier mietet „Im Riedl“ +++ Wien: UBM übertrifft eigene Prognose deutlich +++ Berlin: Senat unterstützt Wohnungsgenossenschaften beim Bestandsaufbau +++ Düsseldorf: Schwitzke & Partner mit neuem Führungsduo +++ Pegnitz: P3 geht in die Metropolregion Nürnberg +++ Berlin: Schloss-Straßen-Center verkauft +++ Essen: Intersport Voswinkel mietet im Shoppingcenter Limbecker Platz +++ Dortmund: Steinwache wird modernisiert +++ Berlin: NinjaOne verlängert Mietvertrag am Alexanderplatz +++ Berlin: Bevölkerungszahl rückläufig, Angebotsmiete steigt weiter +++ Frankfurt am Main: PALAIS AM ROSSMARKT wird revitalisiert +++ Köln: Reiterstaffel Offices fertiggestellt +++ Frankfurt am Main: PRISMA wird revitalisiert Revitalisierung +++ Hamburg: Sonar startet Wohnbau-Projektentwicklungsserie +++ Linthe: CTP stellt Logistikpark fertig +++ Oldenburg: Aspire Hotel Gruppe wächst durch Übernahme +++ Bad Salzuflen: Maritim Hotels mit erfolgreichem Geschäftsjahr +++ Berlin: STADT UND LAND feiert Richtfest für Nachhaltigkeitsprojekt in Alt-Britz +++ Berlin: Verbände fordern Klarheit und Verlässlichkeit für die Wärmewende +++ London: PGIM Real Estate startet OmniLiv für Micro-Living-Investments in Deutschland +++ Essen: Gewerblicher Immobilienmarkt des Ruhrgebietes bleibt in Wartestellung +++ München: PAI Partners beteiligt sich an Motel One +++ Berlin: Neuer Vorstandsvorsitzender des Architekten- und Ingenieurvereins zu Berlin-Brandenburg +++ Stuttgart: BF.Quartalsbarometer Q1 sieht leichten Dämpfer für die Immobilienfinanzierer +++ ad Nauheim: Amadeus Group übernimmt Wohnanlage +++ Berlin: DIEAG übergibt Quartiersentwicklung BE-U | Behrens-Ufer +++ Hamburg: HIH Invest und Ampega kooperieren bei Dach- und Masterfonds +++ Stuttgart: Größte Diskrepanz zwischen Mietpreisen und Erwartungen in Europa +++ Verl: Cureus übergibt Seniorenresidenz +++ Berlin: CALLUNA RE Advisory startet mit Fokus auf Immobilienfinanzierung +++ Hamburg: IntReal setzt Wachstum 2024 fort +++ Berlin: WBM erwirbt weiteren Bauabschnitt in Spandau +++ Düsseldorf: LIST Bau Nordhorn eröffnet neuen Standort +++ Berlin: Neu eingerichtete Mietpreisprüfstelle nimmt Arbeit auf +++ Regensburg: IREBS mit neuem Studiengang +++ Hamburg: IVD Nord analysiert den Mietmarkt +++ Düsseldorf: Schwitzke & Partner designt Store für Kapten & Son +++ Berlin: DVI bündelt Büroimmobilien-Aktivitäten +++ Berlin: HR Group übernimmt HHotels +++ Delmenhorst: CINTHIA verkauft Wohn- und Geschäftshaus +++ Berlin: DIEAG gewinnt Life-Science-Mieter für das Behrens-Ufer +++ Berlin: Sparkassen in Ostdeutschland halten Kreditneugeschäft stabil +++ Düsseldorf: Kai Enders neues Beiratsmitglied bei PlanetHome Group +++ Berlin: Bauwens verkauft Office als Forward Deal +++ Hamburg: B&L Gruppe startet mit Revitalisierung des StadtKontors +++ Nürnberg: apoprojekt modernisiert für ERGO +++ Hamburg: BI Grundstücksgesellschaft mbH verkauft Hotel Bridge Inn +++ Eschborn: Zurich Gruppe mietet im Horizon Tower +++ Weil am Rhein: KINGSTONE RE kauft von BPD +++ Bad Wildbach-Calmbach: DIR kauft Koppelstandort +++ Berlin: Luxus-Kosmetikstudio mietet in Spandau +++ München: IHG übernimmt Ruby +++ Berlin: Neun Architekturbüros gestalten „Funkytown“  +++ Aichtal: GreenPlaces investiert in neuen Gewerbepark +++ Berlin: Bauwens verkauft letztes Gebäude im Wohnquartier Greenpark an Berlinovo +++ Berlin: Neue Investment- und Asset Management-Boutique troveinvest gegründet +++ Sindelfingen: Hilton startet neue Marke Spark by Hilton +++ London: EU-Kommission fördert Entwicklung eines Impact-Investment-Indexes für soziale Infrastrukturen +++ Frankfurt am Main: White & Case wird Ankermieter im CENTRAL PARX in Frankfurt +++ Frankfurt am Main: emproc berät „Zukunft Städtische Bühnen Frankfurt“ +++ Berlin: BREEAM-Zertifizierung für das ibis Berlin City Nord

IMMOBILÉROS - Der Podcast für die Immobilienbranche

Prenzlau: Pflegecampus erhält Qualitätssiegel „Gewohnt gut“

Mit der Einrichtung eines „Pflegecampus“ im Dachgeschoss eines ehemaligen Plattenbaus hat die Wohnungsgenossenschaft Prenzlau eG (WG Prenzlau) ihr Wohnungsangebot erweitert und zur Aufwertung des Quartiers Georg-Dreke-Ring beigetragen. Dafür wurde es mit dem Qualitätssiegel „Gewohnt gut – fit für die Zukunft“ ausgezeichnet. Die WG Prenzlau erhielt die Auszeichnung bereits zum fünften Mal. In dem umgebauten sechsten Stockwerk eines Bestandsbaus entstanden elf barrierearme Einzelapartments für pflegebedürftige Seniorinnen und Senioren sowie Gemeinschaftsbereiche. Die Wohnungen wurden vollständig an einen örtlichen Pflegedienst vermietet, mit dem die WG Prenzlau kooperiert. Ein neu gebauter Aufzug sorgt für barrierefreien Zugang und verbindet die Wohnhäuser. Die Investitionssumme betrug rund 2,5 Millionen Euro.


Hanau: Yusen Logistics mietet im Holzpark

Das global aktive Logistikunternehmen Yusen Logistics hat im Holzpark Hanau rund 3.500 Quadratmeter Hallenfläche angemietet. Yusen wird die Fläche in diesem März beziehen. JLL hat das Unternehmen bei der Anmietung beraten und den Abschluss vermittelt. Der Holzpark ist ein von Inbright entwickeltes, modernes Gewerbeareal, auf dem sich drei Gebäude mit insgesamt 28.000 Quadratmeter Mietfläche für klassische Lager- und Logistiknutzungen sowie für die leichte Fertigung und Produktion befinden. Sämtliche Objekte sind vollvermietet und mit großflächigen Photovoltaikanlagen und Wärmepumpen ausgestattet.


Dortmund: Greyfield übernimmt sanierungsbedürftige Studierendenwohnheim

Die Greyfield Group hat das sanierungsbedürftige Studierendenwohnheim in der Poppelsdorfer Straße 3–5 in Dortmund vom Erzbistum Paderborn übernommen. Ziel ist die Entwicklung einer öffentlich geförderten Wohnanlage mit rund 100 Wohneinheiten für Auszubildende und Studierende. Das Gebäudeensemble aus den 1920er- und 1960er-Jahren soll umfassend saniert und durch einen Neubau ergänzt werden. Dabei legt Greyfield den Fokus auf den Erhalt der Bausubstanz, energetische Verbesserungen, barrierefreie Zugänge und gemeinschaftlich nutzbare Flächen. Die Maßnahme erfolgt im Einklang mit den Wohnraumförderungskriterien des Landes Nordrhein-Westfalen. Das Erzbistum betont die Bedeutung, am Standort auch künftig bezahlbaren Wohnraum zu sichern.


Frankfurt am Main: Langfristige Mietvertragsverlängerung in City West

Aroundtown hat den Mietvertrag für das Objekt in der Voltastraße 1a in Frankfurt am Main langfristig mit der Stadt Frankfurt verlängert. In dem rund 7.300 Quadratmeter großen Gebäude ist derzeit die Toni-Sender-Oberstufe untergebracht. Mit der Verlängerung bleibt der Schulstandort in der City West über das Jahr 2030 hinaus gesichert. Neben der Oberstufe mit rund 500 Schülern ist auch eine Kindertagesstätte im Gebäude ansässig. Die Immobilie überzeugt durch ihre moderne Architektur, den großzügigen grünen Innenhof sowie die gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr.


Berlin: Greenberg Traurig berät FAP Group bei neuem Real-Estate-Debt-Fonds

Die internationale Wirtschaftskanzlei Greenberg Traurig hat die FAP Group bei der Strukturierung und Auflegung eines neuen Real-Estate-Debt-Fonds für einen globalen US-Investmentmanager beraten. Der Fonds mit einem Gesamtvolumen von bis zu einer Milliarde Euro wird Whole-Loans für den deutschen Immobilienmarkt vergeben. Das Finanzierungsprogramm bietet Investoren und Projektentwicklern flexible Lösungen für Re-, Nach- und Neufinanzierungen mit Kredittranchen zwischen 30 und 300 Millionen Euro. Ziel ist es, den aktuellen Liquiditätsengpass im Markt zu adressieren. Die FAP Invest GmbH übernimmt die Rolle des Anlageberaters für den Fonds.


Köln: Büro- und Geschäftshaus Herzog fertiggestellt

An der Kölner Schildergasse ist das Büro- und Geschäftshaus Herzog fertiggestellt worden. Das rund 7.000 Quadratmeter große Gebäude umfasst 5.500 Quadratmeter Büroflächen sowie 1.500 Quadratmeter Einzelhandelsfläche, die langfristig an Deichmann vermietet sind. Entwickelt wurde das Herzog von Bauwens, der Erwerb erfolgte durch den Offenen Immobilien-Publikumsfonds UniImmo: Deutschland von Union Investment. Das Gebäude verfügt über eine Natursteinfassade mit bronzefarbenen Akzenten und eine Dachterrasse mit Blick auf den Kölner Dom. Die zentrale Lage bietet eine gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr.


Sindelfingen: Spark by Hilton offiziell eröffnet

Nach einer erfolgreichen Soft-Opening-Phase hat das Spark by Hilton Stuttgart Sindelfingen offiziell den Betrieb aufgenommen. Das Economy-Lifestyle-Hotel verfügt über 153 Zimmer und richtet sich sowohl an Geschäfts- als auch an Freizeitreisende. Das Hotel liegt in der Nähe des Stuttgarter Flughafens und kombiniert funktionales Design mit einem wirtschaftlich effizienten Betriebskonzept. Gäste profitieren von einem 24/7-Marktangebot, kostenlosem WLAN und einem auf das Wesentliche fokussierten Service. Spark by Hilton ist die neueste Marke im Economy-Segment von Hilton und verfolgt eine Expansionsstrategie in Europa. Das Hotel in Sindelfingen ist das erste seiner Art in Deutschland.


München: Erster öffentlicher Parkturm mit Ladeinfrastruktur wird eröffnet

Im Münchner Werksviertel wird Europas erster öffentlicher Parkturm mit Ladeinfrastruktur und Kunstfassade in Betrieb genommen. Entwickelt vom Münchner Start-up VePa (Vertical Parking) und unterstützt von der Hammer AG, bietet der Turm Platz für zwölf Autos auf nur 49 Quadratmetern und stellt eine nachhaltige Alternative zur Tiefgarage dar. Der Turm ist rückbaubar und ermöglicht eine effizientere Nutzung urbaner Flächen.


Brühl: VIVAWEST baut neues Wohnquartier

In Brühl entstehen 65 barrierearme Wohnungen in vier Gebäuden. Das Neubauprojekt zwischen der Waldorfer Straße und der Bonnstraße umfasst 2- bis 4-Zimmer-Wohnungen mit Größen von 65 bis 128 Quadratmetern sowie eine Tiefgarage mit PKW- und Fahrradstellplätzen. Die Gebäude werden mit Luft-Wasser-Wärmepumpen beheizt und mit Photovoltaik-Anlagen ausgestattet. VIVAWEST investiert rund 25 Millionen Euro in das nachhaltige Wohnquartier.


Isernhagen: JUNiCKE Gruppe kauft Unternehmensimmobilie

Die JUNiCKE Gruppe hat in der Samtgemeinde Isernhagen bei Hannover eine Unternehmensimmobilie erworben. Verkäufer ist DIOSNA Dierks & Söhne GmbH, ein Anlagenhersteller für die Backindustrie aus Osnabrück. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Die Nutzung der Gewerbeimmobilie ist auf Büro und Lagerung ausgelegt. Die Immobilie besitzt eine Gesamtmietfläche von rund 1.863 Quadratmeter und befindet sich auf einem über 8.000 Quadratmeter großen Grundstück. Im Rahmen des Ankaufsprozesses wurde auch eine langfristige Neuvermietung des Objektes an den Sanierungsspezialisten Sprint in die Wege geleitet. Die Halle befindet sich nur wenige Kilometer entfernt zur Auffahrt Großburgwedel auf die A7. Zum Flughafen Hannover-Langenhagen sind es etwa 25 Autominuten, bis zum Hauptbahnhof Hannover rund 35 Autominuten. Die Transaktion wurde von der Frankfurter Immobilienberatung JLL sowie dem Notariat BETHGE aus Hannover begleitet.


München: MLP Group steigert Umsatz und Vermietungsleistung im Jahr 2024

Die MLP Group hat im Jahr 2024 ihre finanzielle und operative Leistung deutlich gesteigert. Der Umsatz wuchs um neun Prozent auf 86,5 Millionen Euro, die Mieteinnahmen stiegen um 13 Prozent auf 49,9 Millionen Euro. Der Wert der als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien erhöhte sich um 25 Prozent auf 1,29 Milliarden Euro. Mit der Vermietung von 307.194 Quadratmetern, davon 225.221 Quadratmeter im Rahmen von Neuvermietungen, verzeichnete das Unternehmen einen Zuwachs von 106 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Vermietungsquote blieb mit 95 Prozent stabil. Der Großteil der neuen Mietverträge wurde im vierten Quartal 2024 unterzeichnet und soll das Umsatz- und EBITDA-Wachstum im Jahr 2025 weiter stärken. Die MLP Group betreibt derzeit 25 Gewerbe- und Logistik-Parks in Polen, Deutschland, Österreich und Rumänien. Bis Ende 2024 befanden sich 235.900 Quadratmeter neuer Flächen in der Entwicklung, von denen bereits 40 Prozent vorvermietet sind. Für das Jahr 2025 plant das Unternehmen die Übergabe von bis zu 300.000 Quadratmetern neuer Flächen sowie eine weitere Expansion, insbesondere in Polen, Deutschland und Österreich.


Berlin: Initiative Praxispfad CO?-Reduktion schlägt alternativen Sanierungspfad vor

Die energetische Sanierung des Gebäudebestands könnte Deutschland in den kommenden Jahrzehnten bis zu 5,26 Billionen Euro kosten – eine Summe, die laut der Initiative Praxispfad CO?-Reduktion weder für Eigentümer noch für den Staat tragbar ist. Die Initiative schlägt daher einen alternativen Sanierungspfad vor, der die Investitionen um mehr als 60 Prozent auf 1,92 Billionen Euro senken und dennoch die Klimaziele erreichen soll. Während die Bundesregierung den Klima- und Transformationsfonds mit 100 Milliarden Euro ausstatten will, bleibt die zentrale Frage, wie eine klimaneutrale Modernisierung sozialverträglich umgesetzt werden kann. Die aktuellen Vorgaben seien wirtschaftlich nicht tragfähig, betont die Initiative. Statt hoher Sanierungsstandards setzt sie auf emissionsfreie Wärmetechnologien, maßvolle Sanierungsmaßnahmen und einen klaren Emissionsminderungspfad bis 2045. Nun liegt es an der Politik, einen bezahlbaren Kurs für den Klimaschutz im Gebäudesektor festzulegen.


Dortmund: Bundeskartellamt genehmigt Übernahme der Pfennigpfeiffer-Filialen durch TEDi

Das Bundeskartellamt hat der Übernahme der Pfennigpfeiffer-Filialen durch TEDi zugestimmt. Damit kann der Non-Food-Discounter sein Filialnetz in Deutschland weiter ausbauen und mit der Integration beginnen. Ein zentraler Bestandteil der Übernahme ist die Eingliederung der Pfennigpfeiffer-Mitarbeitenden in die TEDi-Strukturen. Zunächst bleiben die Standorte unter der Marke Pfennigpfeiffer bestehen, bevor sie schrittweise auf das TEDi-Konzept umgestellt werden. TEDi wurde 2004 in Deutschland gegru?ndet und ist heute in 15 europäischen Ländern mit u?ber 3.300 Filialen vertreten. Der Non-Food-Discounter setzt seinen Wachstumskurs fort und plant mittelfristig ein Netz von 5.000 Filialen in Europa.


Hamburg: apoprojekt modernisiert McDonald’s Restaurants deutschlandweit

apoprojekt wurde mit der Revitalisierung von McDonald’s Restaurants in Deutschland beauftragt. Der Marktführer für Mieterausbau steigt mit dem Abschluss eines Rahmenvertrags in das Geschäftsfeld Quick Service Restaurants ein. Die Modernisierungsmaßnahmen umfassen den Umbau der Lobby, die Neugestaltung des Eingangsbereichs, barrierefreie Sanitärlösungen sowie die Optimierung der McCafé-Bereiche und Küchenkapazitäten. Auch Drive-Through- und Außenbereiche werden überarbeitet. Der erste Umbau startet im Mai 2025 in Frankfurt. Laut Thomas Wagner, Regionalleiter bei apoprojekt, sollen die Maßnahmen das Kundenerlebnis und die Arbeitsbedingungen nachhaltig verbessern.


Sindelfingen: Premier Inn übernimmt „La Bo“

Premier Inn hat die Hotelprojektentwicklung „La Bo“ in Sindelfingen von der Schmeing Baugruppe und Alfons & alfreda übernommen. Die Transaktion umfasst das Grundstück sowie eine bereits erteilte Baugenehmigung für ein Hotel mit 202 Zimmern. Mit dem Erwerb setzt die britische Hospitality-Marke ihre Expansion in Deutschland fort. Laut Chris-Norman Sauer, Acquisitions Director von Premier Inn, fügt sich der Standort ideal in die Unternehmensstrategie ein, wirtschaftlich starke Regionen mit hoher Nachfrage zu erschließen. Das Hotel entsteht in direkter Nähe zum Mercedes-Benz-Werk und profitiert von der guten Anbindung an Stuttgart.


Berlin: BVIV veröffentlicht Marktzahlen zur Immobilienverrentung 2024

Der Bundesverband Immobilienverrentung (BVIV) hat seine aktuellen Marktzahlen für 2024 veröffentlicht. Die Nachfrage nach Teilverkauf und Leibrente blieb hoch, wobei sich die Motive der Eigenheimbesitzer zunehmend in Richtung Altersabsicherung und Investitionen ins eigene Zuhause verschieben. Die BVIV-Mitglieder verzeichneten im Teilverkauf rund 1.000 Transaktionen, mit einem durchschnittlichen Marktwert von 493.000 Euro. Die Verkäufer veräußerten im Schnitt 42 Prozent ihrer Immobilie. Die stärkste Nachfrage kam aus der Altersgruppe der 55- bis 64-Jährigen. Im Bereich Leibrente wurden etwa 150 Transaktionen abgeschlossen, mit einem durchschnittlichen Immobilienwert von 582.000 Euro. Das durchschnittliche Alter der Verkäufer lag bei 76 Jahren. Zur Stärkung der Beratungsqualität hat der BVIV 2025 das Zertifikat „Expertin/Experte für Immobilienverrentung“ eingeführt. Zudem können Makler und Finanzberater künftig als assoziierte Mitglieder dem Verband beitreten. Der BVIV setzt weiterhin auf Transparenz, Qualität und die enge Zusammenarbeit mit Politik und Verbraucherschutz.


Berlin: BIM etabliert erstes Ökokonto zur ökologischen Kompensation

Die BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH hat als erstes Unternehmen Berlins erfolgreich ein Ökokonto umgesetzt. Mit der 44.000 Quadratmeter großen Kompensationsfläche auf dem Gelände der ehemaligen Bezirksgärtnerei in Marienfelde schafft die BIM naturschutzgerechte Ausgleichsmaßnahmen für eigene und externe Bauprojekte. Durch Entsiegelungen, Bepflanzungen und die Anlage hochwertiger Biotope trägt die BIM zur Renaturierung der Stadt bei. Das Ökokonto bietet Unternehmen und Organisationen die Möglichkeit, gesetzlich geforderte Ausgleichsmaßnahmen für Bauprojekte sicherzustellen. Aufgrund der hohen Nachfrage identifiziert die BIM bereits weitere potenzielle Flächen für den ökologischen Ausgleich in Berlin.


Wiesbaden: Baugenehmigungen steigen im Januar um 6,9 Prozent

Im Januar 2025 wurden in Deutschland rund 18.000 Wohnungen genehmigt. Das sind 6,9 Prozent oder 1.200 Genehmigungen mehr als im Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt. Damit setzt sich der positive Trend aus dem Dezember 2024 fort, als die Zahl der genehmigten Wohnungen bereits um 5,1 Prozent gestiegen war. Besonders stark fiel der Anstieg bei Einfamilienhäusern aus: Hier wurden 21,7 Prozent mehr Genehmigungen erteilt als im Januar 2024. Die Zahl der Baugenehmigungen für Mehrfamilienhäuser stieg um 5,8 Prozent, während Zweifamilienhäuser einen Rückgang um 10,1 Prozent verzeichneten. Dies ist das zweite Mal in Folge, dass die Baugenehmigungen im Vergleich zum Vorjahresmonat steigen. Zuvor waren sie seit April 2022 durchgängig rückläufig gewesen. Die Zahlen umfassen sowohl Neubauten als auch den Umbau bestehender Gebäude.


München: ALTEN erweitert Büroflächen im Connex-Gebäude

Das französische Software- und Engineering-Unternehmen ALTEN vergrößert seinen Standort im Bürogebäude Connex am Frankfurter Ring in München. Ab August 2025 wird das Unternehmen seine Flächen von derzeit 1.050 Quadratmetern um weitere 2.050 Quadratmeter auf insgesamt rund 3.100 Quadratmeter erweitern. Der Mietvertrag wurde langfristig bis November 2030 direkt mit der Hammer AG abgeschlossen. Die Erweiterung wurde möglich, da zwei bisherige Mieter ihre Mietverhältnisse vorzeitig beendeten. Der Ausbau der neuen Mietflächen beginnt im Februar unter Leitung der Gebäudeverwaltung. Das 2015 von der Hammer AG errichtete Connex-Gebäude umfasst insgesamt 21.000 Quadratmeter und wird vor allem von Unternehmen der Automobilbranche sowie deren Zulieferern genutzt.


Pommersfelden: DIR erwirbt Nahversorger für Fonds

Die DIR Deutsche Investment Retail GmbH hat für den zweiten Nahversorgungsfonds der Deutsche Investment Kapitalverwaltung AG einen ESG-konformen Neubau in Pommersfelden im Landkreis Bamberg erworben. Die ADMIRA Handels- und Gewerbe-Bau GmbH & Co. Verwaltungs KG veräußerte das Objekt, das als konkurrenzloser Standort die zentrale Nahversorgung vor Ort übernimmt. Die auf einem 4.600 Quadratmeter großen Grundstück errichtete DISKA-Filiale mit 69 Stellplätzen wurde im Herbst 2024 fertiggestellt und ersetzt den bisherigen Nah+Gut-Markt. Das Gebäude verfügt über eine Photovoltaikanlage, Ladeinfrastruktur für Pkw und Fahrräder sowie Gewerbekältenutzung als alternative Heizform. Die rund 800 Quadratmeter große Verkaufsfläche wurde nach dem neuesten Filialkonzept realisiert. EDEKA hat einen 15-jährigen Mietvertrag abgeschlossen. Der Fonds befindet sich in der Investitionsphase, für das noch junge Anlageprodukt ist dies der dritte Ankauf.


Frankfurt am Main: Investmentmarkt zieht wieder an

Der Markt für Mehrfamilienhäuser in Frankfurt am Main hat 2024 deutlich an Dynamik gewonnen. Die Zahl der Transaktionen stieg im Vergleich zum Vorjahr um 28 Prozent auf 354, der Umsatz legte um 24 Prozent auf rund 600 Millionen Euro zu. Besonders stark verteuerten sich Immobilien in der Innenstadt, wo die Quadratmeterpreise um 55 Prozent auf 9.380 Euro kletterten. Gleichzeitig wurden in einigen Stadtteilen sinkende Preise verzeichnet, etwa in Unterliederbach, wo der Quadratmeterpreis auf 1.062 Euro fiel. „Seit dem vierten Quartal 2024 ist die Nachfrage zurück. Verkäufer haben ihre Preisvorstellungen angepasst, während Investoren Marktchancen nutzen“, sagt Philip C. Hetzer, Geschäftsführender Gesellschafter von DAHLER Invest. Besonders aktiv war der Stadtteil Nordend mit 44 Verkäufen, gefolgt von Sachsenhausen mit 37 Transaktionen.


Frankfurt am Main: Sonar vermietet Fläche im THE SQUAIRE

Sonar Real Estate (Sonar) hat für die Landmark-Immobilie THE SQUAIRE am Frankfurter Flughafen einen neuen Mieter gewonnen. Die Lagardère Travel Retail Deutschland GmbH bezieht rund 1.317 Quadratmeter Bürofläche in dem multifunktionalen Gebäude. Sonar ist vom Eigentümer, einem international tätigen Investor, mit dem operativen Asset Management der Immobilie beauftragt.


Berlin: STRATEGIS AG schließt Vermarktung von drei Grundstücken ab

Die STRATEGIS AG hat erfolgreich drei Grundstücke der insolventen hit - Hanseatische Immobilien Treuhand veräußert. Der Vertrieb erfolgte 2024 im Auftrag des Insolvenzverwalters Dr. Sven-Holger Undritz (White & Case). Die Beurkundung fand im Dezember 2024 statt, das Closing im Februar 2025. Käufer sind zwei überregional tätige Immobilienentwickler. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Zwei Grundstücke liegen in Königs Wusterhausen (Karl-Marx-Straße 64-70, Alte Werftstraße 2) mit einer Gesamtfläche von 11.799 Quadratmetern und geplanten 106 Wohnungen. Ein weiteres Grundstück in Potsdam-Bornstedt (Georg-Hermann-Allee 107-119) umfasst 9.665 Quadratmeter mit Baugenehmigung für 123 Wohnungen.


Berlin: JUNIQO Invest erzielt erfolgreichstes Jahr seit Gründung

Der Berliner Transaktionsspezialist JUNIQO Invest hat im Jahr 2024 Wohnimmobilien im Gesamtwert von 30 Millionen Euro veräußert und damit das bislang erfolgreichste Geschäftsjahr abgeschlossen. Insgesamt wurden 84 Wohneinheiten mit rund 7.000 Quadratmetern Fläche in Berlin verkauft, darunter Objekte in der Clayallee, Fichtestraße, Winckelmannstraße und Duisburger Straße. Zudem wechselte ein vorwiegend gewerblich genutztes Gebäude in der Heinrich-Grüber-Straße den Eigentümer. Für 2025 plant das Unternehmen erneut Investitionen in Wohnimmobilien mit einem Volumen von bis zu 25 Millionen Euro. Erste Verhandlungen mit Verkäufern befinden sich bereits in einer fortgeschrittenen Phase. Der Fokus liegt weiterhin auf Berlin und dem Umland. Seit der Gründung vor fünf Jahren hat JUNIQO Invest ein Transaktionsvolumen von rund 400 Millionen Euro realisiert und hält aktuell einen Bestand von 1.100 Wohn- und Gewerbeeinheiten im Wert von über 140 Millionen Euro.


Gägelow: Wyndham Garden Wismar bekommt BREEAM

Das Wyndham Garden Wismar in der Bellevue 15 in Gägelow hat die BREEAM-Zertifizierung erhalten und stärkt damit Aroundtowns nachhaltiges Immobilienportfolio im Ostsee-Raum. Nur wenige Minuten von den Stränden der Ostsee entfernt, empfängt das Vier-Sterne-Hotel Gäste mit 177 Zimmern. Der zweigeschossige Gebäudekomplex umfasst einen Schwimm- und Spa-Bereich sowie einen neu ausgestatteten Konferenz- und Veranstaltungsbereich, der Platz für bis zu 350 Personen bietet.


Selm: Habona kauft Nahversorger

Die Habona Invest Gruppe gibt den Erwerb eines weiteren Nahversorgers für den gemeinsam mit der IntReal International Real Estate Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH (INTREAL) aufgelegten Spezialfonds einer deutschen Versicherung bekannt. Mit einer Gesamtinvestition von rund sechs Millionen Euro wurde ein Lidl-Discounter in Selm, Nordrhein-Westfalen, in das Portfolio aufgenommen. Der Nahversorger mit integriertem Backshop, zentral in der Kleinstadt Selm gelegen, bietet durch seine verkehrsgünstige Lage sowie durch die Nähe zu ÖPNV-Anbindungen eine optimale Erreichbarkeit. Der 2011 errichtete Markt wurde 2016 umfassend modernisiert und verfügt über eine Gesamtmietfläche von 1.856 m², inklusive 90 Stellplätzen und Fahrrad-stellplätzen. Ein benachbarter REWE-Markt schafft zusätzliche Synergieeffekte.


Hamburg: Covivio schließt energetische Modernisierungen ab

Covivio hat die energetische Sanierung von drei Wohnanlagen in Hamburg erfolgreich abgeschlossen. Die Modernisierungsmaßnahmen in den Quartieren Ellerneck in Rahlstedt, Dehnhaide/Vogelweide in Barmbek sowie Gleiwitzer Bogen in Wandsbek sollen langfristig den Energieverbrauch senken und die Wohnqualität steigern. Insgesamt investierte Covivio rund 15 Millionen Euro in die Maßnahmen. Im Zuge der Sanierung wurden unter anderem Fassaden gedämmt, Dächer saniert, Fenster erneuert und Außenanlagen modernisiert. In der Wohnanlage Ellerneck erfolgte zusätzlich eine Erweiterung der Balkone, die den Wohnkomfort verbessert. Im nächsten Schritt ist hier sowie am Gleiwitzer Bogen die Umstellung auf Fernwärme geplant. In der Wohnanlage Dehnhaide/Vogelweide konnte der Energieverbrauch bereits um nahezu 50 Prozent gesenkt werden.


Hanau: Neues Konzept für die Innenstadt im Stadthof

Zwei Jahre nach der Schließung der Galeria-Filiale hat das Erdgeschoss des Stadthofs Hanau eröffnet. In dem ehemaligen Warenhaus am Marktplatz ist ein neues Nutzungskonzept entstanden, das Handel, Gastronomie und Kultur miteinander verbindet. Insgesamt 20 kreative Konzepte präsentieren sich im Erdgeschoss auf einer Fläche von 2.000 Quadratmetern. Neben Pop-up-Stores, Modegeschäften und spezialisierten Cafés bildet die Agora das Zentrum. Angelehnt an die Tradition antiker Marktplätze dient sie als Veranstaltungsort für kulturelle und gesellschaftliche Formate. Zudem steht mit dem Freiraum eine weitere flexible Fläche für Vereine, Kunst- und Kulturschaffende zur Verfügung. Die Stadt Hanau hatte die Immobilie 2023 für rund 25 Millionen Euro erworben, um eine drohende Leerstandsproblematik zu verhindern. Weitere 40 Millionen Euro werden bis 2027 in die schrittweise Sanierung der fünf Etagen investiert. Die ersten Mieter der oberen Stockwerke stehen bereits fest: Seit Februar nutzt die Brüder Grimm Berufsakademie das dritte Obergeschoss, ab September 2025 folgt eine große Ausstellung im ersten Stock.


Alsfeld: Praeclarus feiert Richtfest für Polizeipräsidium

Die Praeclarus Gruppe hat Richtfest für den Neubau des Polizeipräsidiums im hessischen Alsfeld gefeiert. Das Münchener Unternehmen hatte die Projektentwicklung Anfang 2024 über seine Kapitalverwaltungsgesellschaft Praeclarus Invest für rund 37 Millionen Euro erworben. Ankerinvestor ist die Pensionskasse der Genossenschaftsorganisation (PKGeno). Der Neubau entsteht auf einem 9.800 Quadratmeter großen Grundstück und wird voraussichtlich 2026 bezugsfertig sein. Die rund 5.500 Quadratmeter Mietfläche sind für 25 Jahre mit Verlängerungsoption an das Land Hessen vermietet. Nutzer sind die Polizeistation Alsfeld und die Regionale Kriminalinspektion Vogelsberg. Das Gebäude wird nach KfW-40-Standard errichtet, ist barrierefrei und bietet Platz für mehr als 100 Polizeibeamte. Eine Photovoltaikanlage sorgt für Strom, zudem wird eine DGNB-Gold-Zertifizierung angestrebt.


Eberswalde: ML Real AG baut Portfolio aus

Die Solid Real Invest GmbH, eine Tochter der ML Real AG, hat den zweiten Bauteil des Friedrich-Ebert-Zentrums in Eberswalde erworben. Damit hält das Unternehmen nun Bauteil I und II vollständig sowie 84 Prozent der Anteile an Bauteil III. Das neu erworbene Gebäude umfasst 2.950 Quadratmeter Mietfläche, davon 2.243 Quadratmeter Gewerbe- und 397 Quadratmeter Wohnfläche. Zu den Mietern zählen die Berliner Volksbank und eine radiologische Praxis. Mit der Übernahme plant Solid Real Invest, das Friedrich-Ebert-Zentrum als wirtschaftliche Einheit zusammenzuführen und Synergien zu nutzen. Insgesamt wächst das Immobilienportfolio der ML Real AG damit auf 31 Objekte mit rund 95.000 Quadratmetern Mietfläche.


Köln: STRABAG vermietet DÜXX komplett

Die STRABAG Real Estate GmbH hat das Bürogebäude DÜXX in Köln-Deutz vollständig an das Jobcenter Köln vermietet. Der 16-geschossige Hochpunkt entsteht in unmittelbarer Nähe zur städtebaulichen Entwicklung Deutzer Hafen und soll bis Mitte 2027 fertiggestellt werden. Mit der Unterzeichnung des Mietvertrags hat der Hochbau begonnen. Das DÜXX wird eine zentrale Anlaufstelle für Beratung und Kontakt bieten und verfügt über flexible Flächenlayouts. Das Gebäude entspricht den Anforderungen des BEG 40 Standards und strebt eine DGNB-Zertifizierung in Gold sowie die Taxonomie-Konformität an. Nachhaltige Bauweisen wie Geothermie, CO2-reduzierter Beton, extensive Dachbegrünung und eine in die Fassade integrierte PV-Anlage sind Teil des Konzepts. Das benachbarte Bürogebäude MATTES wurde im dritten Quartal 2024 fertiggestellt und bereits an das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) sowie an Unternehmensbereiche der STRABAG AG übergeben. Den Hochbau des DÜXX realisiert die Ed. Züblin AG, die Vermittlung des Mietvertrags erfolgte durch JLL Köln.


Frankfurt am Main: TREUREAL managt drei weitere Jahre THE SQUAIRE

Die TREUREAL Property Management GmbH (TRP) ist von der DB InfraGO AG und der THE SQUAIRE GmbH & Co. KG für weitere drei Jahre beauftragt, die Teileigentümergemeinschaft von THE SQUAIRE zu verwalten. Damit unterstreicht die TREUREAL Property Management ihre Expertise im Management hochkomplexer gewerblicher TEG/WEGs. THE SQUAIRE wird von der TRP bereits seit 2011 kaufmännisch und seit 2015 vollumfänglich nach WEG betreut.


Feldkirchen: OVOL Papier mietet „Im Riedl“

OVOL Papier Deutschland zieht nach Feldkirchen bei München. In der Hans-Riedl-Straße in der Immobilie „Im Riedl“ mietet der Großhändler von Papier, Verpackungsmaterialien und Großformatdrucksystemen rund 2.300 Quadratmeter, darunter rund 1.900 Quadratmeter Industrie- und Lagerfläche sowie etwa 400 für Büros und einen Showroom. Der Bezug der neuen Niederlassung soll im März 2025 erfolgen. Der Industrie- und Bürokomplex wurde im Jahr 2002 errichtet und verfügt über insgesamt rund 25.600 Quadratmeter Fläche. Eigentümer ist ein Immobilienfonds. JLL hat den Vermieter beraten und die Anmietung vermittelt.


Wien: UBM übertrifft eigene Prognose deutlich

Die UBM Development AG hat ihre eigene Prognose für das dritte Quartal 2024 deutlich übertroffen und verzeichnet eine Liquidität von 199,5 Millionen Euro – weit mehr als die angekündigten über 150 Millionen Euro. Die hohe Liquidität wurde durch den Verkauf nicht-strategischer Assets und eine Vervierfachung der Wohnungsverkäufe auf über 400 Einheiten in 2024 erreicht. Für das Geschäftsjahr 2024 erwartet die UBM eine Reduktion des negativen Ergebnisses vor Steuern um über 40 Prozent auf 23 Millionen Euro. Wesentliche Faktoren waren der Wohnungsboom sowie Übergaben in Tschechien und Deutschland. Zudem konnten die Personalkosten um 25 Prozent gesenkt und die Nettoverschuldung um rund 10 Prozent reduziert werden. Die Eigenkapitalquote liegt bei 29 Prozent. Die UBM verfügt über rund 3.000 Wohnungen in Entwicklung oder Verkauf. Mit einer Entwicklungspipeline von 1,9 Milliarden Euro bis 2028 setzt das Unternehmen klare Schwerpunkte auf Deutschland und Österreich, wo über 90 Prozent der Projekte angesiedelt sind. 58 Prozent entfallen auf Wohnimmobilien, 42 Prozent auf Light Industrial und Büroflächen. Mehr als 300.000 Quadratmeter sind in Holz-Hybridbauweise in Umsetzung oder Planung.


Berlin: Senat unterstützt Wohnungsgenossenschaften beim Bestandsaufbau

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen stellt 41,8 Millionen Euro Fördermittel für zwei Ankäufe von Wohnungen im Rahmen der Genossenschaftsförderung bereit. Dabei handelt es sich um den Kauf von 396 Wohnungen in Spandau durch die Wohnungsgenossenschaft Neukölln eG, die Teil der Reichsforschungssiedlung Haselhorst sind, sowie um 26 Wohnungen in den Gebäuden Naunynstraße 46/Leuschnerdamm 43 in Kreuzberg durch die SelbstBau e.G. Mit der Richtlinie zur Förderung des genossenschaftlichen Wohnens in Berlin 2023 unterstützt das Land Genossenschaften beim Neubau oder Geschäftsanteilserwerb sowie beim Kauf von bestehenden Wohnhäusern und Siedlungen. Mit Förderdarlehen von bis zu 90 Prozent der förderfähigen Kosten können Bestandswohnungen bzw. –häuser in den gemeinwohlorientierten Bestand überführt werden. Ziel ist es, neben dem Wohnungsbestand der städtischen Wohnungsbaugesellschaften auch den Bestand der Genossenschaften auszuweiten, da sie ebenfalls Wohnungen zu sozial verträglichen Mieten anbieten.


Düsseldorf: Schwitzke & Partner mit neuem Führungsduo

Seit März haben David und Lukas Schwitzke die gemeinsame Geschäftsführung von Schwitzke & Partner übernommen. Die Cousins folgen auf Tina Jokisch und Marie Dorenz, die das Unternehmen zuvor geleitet haben. David Schwitzke, Architekt mit internationaler Erfahrung, ist bereits seit Oktober 2024 Teil der Geschäftsführung der Schwitzke Gruppe und verantwortet die Bereiche Immobilienentwicklung und Bauherrenvertretung. Lukas Schwitzke, Kommunikationsdesigner, leitete zuletzt die Designagentur Schwitzke ID und verstärkt nun als kreativer Kopf die Geschäftsführung. Auch die Unternehmensgründer bleiben präsent: Karl und Klaus Schwitzke führen weiterhin die Holding Schwitzke GmbH als geschäftsführende Gesellschafter.


Pegnitz: P3 geht in die Metropolregion Nürnberg

P3 hat ein 63.600 Quadratmeter großes Grundstück in Pegnitz, Teil der Metropolregion Nürnberg, erworben. Der Kaufvertrag wurde Ende Februar abgeschlossen. Das Grundstück, ein ehemaliges Testgelände für Kräne der Tadano Faun GmbH, liegt im Pegnitzer Gewerbegebiet mit direkter Anbindung an die Autobahn A9. Die Region Nürnberg zählt zu den am dichtesten industrialisierten Gebieten Europas und bietet eine starke mittelständische Wirtschaft sowie international tätige Unternehmen. Auf dem Gelände soll eine moderne Gewerbeimmobilie mit einer lichten Höhe von zwölf Metern entstehen. Die Fertigstellung ist zwischen 2025 und 2026 geplant. Dank modularer Bauweise sind flexible Nutzungskonzepte für unterschiedliche Branchen möglich.


Berlin: Schloss-Straßen-Center verkauft

Die Restrukturierung des Schloss-Straßen-Centers (SSC) in Berlin wurde nach nur acht Monaten erfolgreich abgeschlossen. Die F&C Immobilien Management GmbH, ein Joint Venture von FIBONA GmbH und CFC Corporate Finance Contor GmbH, hatte im Mai 2024 im Auftrag des Insolvenzverwalters Dr. Philipp Hackländer (White & Case LLP) das Asset-Management übernommen. Nun wurde das Einkaufszentrum an ein Konsortium um die Porth Gruppe verkauft, das auf die Revitalisierung von Handelsimmobilien spezialisiert ist. Die Übergabe ist für Ende des ersten Quartals 2025 geplant. Die Porth Gruppe plant, das SSC in ein innerstädtisches Fachmarktzentrum mit Nahversorgungsschwerpunkt umzuwandeln. Der zügige Verkauf soll eine rasche Wiederbelebung des Standorts ermöglichen und zur Quartiersentwicklung beitragen.


Essen: Intersport Voswinkel mietet im Shoppingcenter Limbecker Platz

Union Investment hat einen weiteren Vermietungserfolg im Shoppingcenter Limbecker Platz in Essen erzielt. Der Sportspezialist Intersport Voswinkel sicherte sich eine Fläche von 2.000 Quadratmetern im ersten Obergeschoss für zehn Jahre. Damit ist diese Etage wieder vollständig vermietet. Insgesamt wurden bereits 50 Prozent der Flächen des insolventen Ankermieters Galeria Karstadt Kaufhof neu belegt. Galeria Karstadt Kaufhof hatte rund 19.000 Quadratmeter auf vier Etagen genutzt, bevor das Unternehmen Anfang 2024 erneut Insolvenz anmeldete und den Mietvertrag vorzeitig kündigte. Die Flächen sollen nun in fünf bis sechs Teilbereiche aufgeteilt und neu vermietet werden. Bereits 2023 hatte Union Investment mit der ersten größeren Neuvermietung eine Neuausrichtung des Centers eingeleitet. P&C* Düsseldorf wird auf 6.400 Quadratmetern ein neues Ladenkonzept realisieren, die Eröffnung ist für Frühjahr 2026 geplant. Union Investment und ECE investieren gemeinsam rund 30 Millionen Euro in den Umbau des Centers.


Dortmund: Steinwache wird modernisiert

Die Mahn- und Gedenkstätte Steinwache in Dortmund wird umfassend modernisiert. Das denkmalgeschützte Gebäude, das seit 1992 als Gedenkstätte an die Verbrechen des Nationalsozialismus erinnert, soll ab Juni 2025 saniert und neu strukturiert werden. Neben der Instandsetzung der historischen Substanz ist eine Neugestaltung der Dauerausstellung sowie der Bau eines neuen Empfangsgebäudes geplant. Insgesamt werden rund 19 Millionen Euro in das Projekt investiert. Während der dreijährigen Bauzeit bleibt die Gedenkstätte geschlossen, Bildungsangebote werden jedoch an anderen Orten fortgeführt. Das ehemalige Polizeigefängnis, das in der NS-Zeit als Haft- und Folterstätte der Gestapo diente, wird durch die Sanierung in seinen ursprünglichen Zustand zurückgeführt. Dabei sollen Beton, Bodenbeläge, Fenster und Außenputz restauriert sowie der Rundgang durch die Ausstellung neu strukturiert werden. Ein weiterer Bestandteil der Modernisierung ist der Bau eines neuen Empfangsgebäudes, das moderne Ausstellungs- und Seminarräume beherbergen wird. Das Beratungsunternehmen Drees & Sommer SE unterstützt die Stadt Dortmund bei der Umsetzung des Projektes und koordiniert die denkmalgerechte Sanierung.


Berlin: NinjaOne verlängert Mietvertrag am Alexanderplatz

Der Softwareentwickler NinjaOne vergrößert seine Mietfläche im Bürogebäude „Alex One“ am Berliner Alexanderplatz und hat einen langfristigen Mietvertrag mit Aroundtown unterzeichnet. Die neue Gesamtfläche umfasst fast 10.000 Quadratmeter. „Alex One“ liegt zentral in Berlin-Mitte und bietet eine moderne Büroinfrastruktur mit nachhaltigen Technologien. Das Gebäude ist nach BREEAM zertifiziert und verfügt über einen Anschluss an das Fernwärmenetz sowie eine WiredScore-Gold-Auszeichnung für digitale Vernetzung.


Berlin: Bevölkerungszahl rückläufig, Angebotsmiete steigt weiter

Der IBB Wohnungsmarktbericht 2024 zeigt, dass das Bevölkerungswachstum in Berlin leicht rückläufig ist, während die Angebotsmieten weiter steigen. Im Jahr 2023 wuchs die Stadt um 26.951 Personen auf 3.782.202 Einwohnerinnen und Einwohner, was in etwa dem Vor-Corona-Niveau entspricht. Gleichzeitig sank die Zahl der Baugenehmigungen auf 15.902 Wohnungen, während 15.965 Wohnungen fertiggestellt wurden. Der Bauüberhang lag bei 58.925 Wohnungen, von denen ein Großteil in den kommenden Jahren bezugsfertig wird. Die mittlere Angebotsmiete in Berlin stieg 2024 auf 15,74 Euro pro Quadratmeter und damit um 1,75 Euro im Vergleich zum Vorjahr. Besonders in der Innenstadt erreichten die Angebotsmieten Spitzenwerte von 20 Euro pro Quadratmeter und mehr. Im Berliner Umland und in Potsdam lagen die Mieten auf einem ähnlichen Niveau wie in den äußeren Stadtbezirken. Die Preise für Eigentumswohnungen stagnierten weitgehend. Die mittleren Angebotskaufpreise für Neubauten gingen um 4,2 Prozent auf 7.700 Euro pro Quadratmeter zurück, während die Preise für Bestandsimmobilien stabil bei 5.338 Euro pro Quadratmeter blieben. Der Medianpreis für Eigenheime sank um 6,5 Prozent auf 599.000 Euro. Die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen fiel 2023 mit 4.487 Fällen auf den niedrigsten Stand der letzten zehn Jahre. Erstmals wurden mehr bereits aufgeteilte Wohnungen verkauft als neue Aufteilungen genehmigt. Die Investitionsbank Berlin bewilligte 2024 über den Wohnungsneubaufonds Fördermittel für 5.133 neue Sozialwohnungen mit einem Volumen von 1,3 Milliarden Euro.


Frankfurt am Main: PALAIS AM ROSSMARKT wird revitalisiert

Die ABG Real Estate Group und die HanseMerkur Grundvermögen haben ihre Pläne für die umfassende Revitalisierung des denkmalgeschützten PALAIS AM ROSSMARKT in Frankfurt vorgestellt. Das historische Gebäude wird im Einklang mit den Vorgaben der Stadt und des Landesamtes für Denkmalpflege saniert und zu einem modernen Büro- und Geschäftshaus mit höchsten Nachhaltigkeitsstandards umgebaut. Die Natursteinfassade bleibt erhalten, während das Dachgeschoss aus den 1960er Jahren durch eine zurückversetzte, verglaste Konstruktion mit umlaufender Begrünung ersetzt wird. Ein neu gestalteter Innenhof und ein 1.500 Quadratmeter großer Dachgarten sollen zur Verbesserung des Mikroklimas beitragen. Neben flexiblen Büroflächen entstehen Shared-Workspaces, ein Café mit Außensitzplätzen und moderne Smart-Building-Technologien. Das Projekt wird von Volker Staab Architekten geplant. Die Bauantragsstellung ist für die zweite Jahreshälfte 2025 vorgesehen, der Baubeginn für 2026 und die Fertigstellung für 2029.


Köln: Reiterstaffel Offices fertiggestellt

Bauwens Development und Swiss Life Asset Managers haben die Reiterstaffel Offices in Köln planmäßig fertiggestellt. Auf dem Gelände der ehemaligen Reiterstaffel der Polizei ist eine moderne Büroimmobilie mit 12.000 Quadratmetern Fläche entstanden. Erster Mieter ist die Raiffeisen Waren-Zentrale Rhein-Main eG, die von hier aus ihre bundesweiten Aktivitäten steuern wird. Das Gebäude bietet flexible Grundrisse, eine hohe Aufenthaltsqualität durch großzügige Terrassen und einen alten Baumbestand sowie eine nachhaltige Bauweise, die mit dem DGNB-Zertifikat in Platin ausgezeichnet wird. Die Reiterstaffel Offices sind der letzte Baustein des Quartier Reiterstaffel, das seit 2011 entwickelt wurde.


Frankfurt am Main: PRISMA wird revitalisiert Revitalisierung

Das PRISMA im Frankfurter Lyoner Quartier wird, angestoßen von Patron Capital und Sonar, umfassend modernisiert und erreicht nach der Sanierung den Standard der Kreditanstalt für Wiederaufbau 55 für Neubauten. Neben 44.000 Quadratmetern modernen Büroflächen entstehen im begrünten Atrium öffentliche Bereiche für Gastronomie, Fitness und Veranstaltungen. Die Revitalisierung reduziert den Energieverbrauch um 55 Prozent und senkt den CO?-Ausstoß über den Lebenszyklus um 42 Prozent. Durch den Einsatz moderner Wärmepumpen, energieeffizienter Gebäudetechnik und die Wiederverwendung von Baumaterialien gehört das PRISMA zu den nachhaltigsten Bürogebäuden Deutschlands. Zertifizierungen mit dem Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen-Siegel Platin sowie BREEAM Excellent sind vorgesehen. Das Gebäude wird nicht nur für Mieter, sondern auch für die Nachbarschaft geöffnet. Neben flexiblen Büroflächen bietet das Atrium neue Begegnungsräume und Kulturangebote, die das Lyoner Quartier beleben und zu einem modernen Stadtteilzentrum machen.


Hamburg: Sonar startet Wohnbau-Projektentwicklungsserie

Sonar Development startet eine Wohnbau-Projektentwicklungsserie in Holzmodulbauweise in deutschen Metropolregionen. Im Rahmen eines institutionellen Mandats auf der Plattform der Investoren-Kapitalverwaltungsgesellschaft Institutional Investment Partners wird zunächst ein Bauvorhaben in Hamburg-Barmbek realisiert. Auf einem rund 2.900 Quadratmeter großen Grundstück entsteht ein fünfgeschossiges Hofgebäude sowie ein sechsgeschossiger Straßenriegel nach Standard der Kreditanstalt für Wiederaufbau 40 mit insgesamt 80 Wohneinheiten, darunter sowohl freifinanzierte als auch geförderte Wohnungen. Das Projekt befindet sich in der Planungsphase, der Baustart ist für Ende 2025 vorgesehen, die Fertigstellung für Anfang 2027. Sonar sucht aktiv nach weiteren Grundstücken, um die Expansion der nachhaltigen Bauweise voranzutreiben. Die Holzmodulbauweise ermöglicht eine schnelle, ressourcenschonende Bauweise mit geringeren Emissionen. Neben Neubauprojekten setzt Sonar auch auf Nachverdichtung und die Umnutzung obsoleter Büroimmobilien, etwa in Berlin und Eschborn. Parallel zur Entwicklung neuer Projekte verwaltet Sonar bereits einen Wohnbestand von 46 Objekten mit rund 60.000 Quadratmetern Gesamtfläche und plant den weiteren Ausbau des Portfolios.


Linthe: CTP stellt Logistikpark fertig

CTP feierte die Fertigstellung eines multifunktionalen Logistikparks im brandenburgischen Linthe. Damit schließt CTP die Entwicklung des 27.300 Quadratmeter großen Logistikparks ab. Der Neubau-Teil umfasst etwa 15.500 Quadratmeter Gesamtnutzfläche, davon sind 15.000 Hallenfläche sowie rund 500 Büro- und Sozialfläche. Zu den Nachhaltigkeitsmaßnahmen gehören die Installation einer Photovoltaik-Anlage sowie die Errichtung von Wärmepumpen.


Oldenburg: Aspire Hotel Gruppe wächst durch Übernahme

Die Aspire Hotel Gruppe übernimmt das bisherige City Club Hotel Oldenburg und entwickelt es unter dem neuen Namen Aspire Oldenburg, Trademark Collection by Wyndham weiter. Nach einer umfassenden Renovierung wird das Hotel modernisiert und neu positioniert. Mit 88 Zimmern, einem Wellnessbereich mit Schwimmbad und sechs Veranstaltungsräumen bietet das Aspire Oldenburg attraktive Angebote für Geschäfts- und Freizeitreisende. Die zentrale Lage am Europaplatz mit direkter Anbindung an die Weser-Ems-Halle macht es zu einem wichtigen Standort für die Gruppe. Die Übernahme ist ein weiterer Schritt in der Expansionsstrategie von Aspire Hotels, die ihre Marktpräsenz in Deutschland gezielt ausbaut.


Bad Salzuflen: Maritim Hotels mit erfolgreichem Geschäftsjahr

Die Maritim Hotelgruppe blickt auf ein herausragendes Geschäftsjahr 2024 zurück. Mit einem Umsatz von 388,6 Millionen Euro (vorläufig) wurden sämtliche Ziele erreicht oder übertroffen. Die positiven Ergebnisse sind vor allem auf effizientere Strukturen, verbesserte Raten und den engagierten Einsatz der Mitarbeitenden zurückzuführen. Parallel investierte Maritim in die Modernisierung mehrerer Standorte, darunter das Maritim Hotel Bremen, Darmstadt, Magdeburg und Köln. Neben umfassenden Renovierungen setzt die Gruppe verstärkt auf digitale Innovationen wie ein neues Property-Management-System und eine optimierte Meeting-Software. Auch international expandiert Maritim: In Amsterdam steht die Eröffnung des größten Kongresshotels der Niederlande mit 579 Zimmern bevor, während das neue Maritim Resort Calabria in Italien am 1. April seine ersten Gäste empfängt. Zudem feiert das Maritim Resort & Spa Mauritius sein 35-jähriges Bestehen und erweitert das Angebot um luxuriöse Wohneinheiten.


Berlin: STADT UND LAND feiert Richtfest für Nachhaltigkeitsprojekt in Alt-Britz

Die STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft hat das Richtfest für ihren ‚Nachhaltigkeitspiloten‘ in Alt-Britz gefeiert. In dem Modellprojekt entstehen zwei identische Gebäude mit 36 Mietwohnungen, die in Ziegel-Lehm- und Holz-Lehm-Bauweise errichtet werden. Ziel ist es, nachhaltige und kreislaufgerechte Bauweisen für den sozialen Wohnungsbau zu erforschen. Die Gebäude werden wissenschaftlich begleitet, um ökologische und ökonomische Potenziale von ressourcenschonendem Bauen zu analysieren. Materialien wie Holz, Lehm und Recyclingstoffe sollen CO?-Emissionen senken, während eine robuste Low-Tech-Bauweise die Betriebskosten minimiert. Das Projekt wird von der Berliner Senatsverwaltung für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz sowie der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert. Die wissenschaftliche Auswertung erfolgt durch die Technische Universität Berlin, die TU Braunschweig und die Universität Stuttgart. Mit diesem Pilotprojekt setzt STADT UND LAND ein Zeichen für nachhaltiges und erschwingliches Bauen in Berlin.


Berlin: Verbände fordern Klarheit und Verlässlichkeit für die Wärmewende

Die Wohnungswirtschaft bekräftigt gemeinsam mit führenden Branchenverbänden die Forderung nach einer klaren, verlässlichen und praxistauglichen Strategie für die Dekarbonisierung der Wärmeversorgung. In einem gemeinsamen Appell rufen GdW, BDEW, BDH, BEE, B.KWK, BWP, DVGW, VKU, ZIA, Die Gas- und Wasserstoffwirtschaft e.V. und ZVSHK die Politik dazu auf, die Wärmewende konsequent, sozial verträglich und wirtschaftlich machbar zu gestalten.


London: PGIM Real Estate startet OmniLiv für Micro-Living-Investments in Deutschland

PGIM Real Estate hat die Immobilienplattform OmniLiv ins Leben gerufen, die sich auf die Entwicklung und Umwandlung von Micro-Living-Objekten für Studierende und junge Berufstätige in deutschen Metropolen konzentriert. Die Initiative ist Teil der europäischen Value-Add-Strategie des Unternehmens. OmniLiv plant den Aufbau eines Portfolios in den sieben größten deutschen Städten, mit besonderem Fokus auf Berlin, München und Frankfurt. Die Plattform kann flexibel mit Entwicklern kooperieren und verfügt bereits über eine umfangreiche Investitionspipeline. Der wachsende Bedarf an bezahlbarem Wohnraum für junge Zielgruppen und internationale Studierende in urbanen Zentren bildet die Grundlage für das Konzept. OmniLiv setzt auf flexible, gemeinschaftsorientierte Wohnlösungen und will die steigende Nachfrage in Städten mit hoher Bevölkerungsdichte bedienen. Für das Management wurde ein Expertenteam mit umfassender Erfahrung in den Bereichen Akquisition, Entwicklung und Betrieb von Micro-Living-Investments zusammengestellt. Rainer Nonnengässer übernimmt die Leitung der Plattform und bringt über 20 Jahre Branchenerfahrung mit. Die europäische Value-Add-Plattform von PGIM Real Estate hat seit 2015 bereits 35 Transaktionen im Gesamtwert von fast drei Milliarden US-Dollar in den wichtigsten europäischen Märkten umgesetzt. OmniLiv erweitert nun den Fokus gezielt auf den deutschen Wohnungsmarkt.


Essen: Gewerblicher Immobilienmarkt des Ruhrgebietes bleibt in Wartestellung

Der gewerbliche Immobilienmarkt im Ruhrgebiet zeigt weiterhin Zurückhaltung. Laut der Business Metropole Ruhr sanken 2024 die Flächenumsätze und das Transaktionsvolumen, während die Leerstandsquote leicht anstieg. Gleichzeitig wurden mit 279.000 Quadratmetern so viele Büroflächen fertiggestellt wie seit 2010 nicht mehr – ein Anstieg um 45 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Trotz des hohen Neubauvolumens blieb der Büroflächenumsatz mit 432.000 Quadratmetern stabil (-3 Prozent). Die Leerstandsquote erhöhte sich auf 5,4 Prozent (+0,3 Prozentpunkte). Die Spitzenmieten liegen in den Kernstädten zwischen 18,50 und 26,00 Euro pro Quadratmeter, in kleineren Märkten zwischen 13,00 und 14,50 Euro. Im Einzelhandel setzte sich der Abwärtstrend bei den Mieten fort: In den zentralen Lagen des Ruhrgebiets sanken die Spitzenmieten durchschnittlich um 6,7 Prozent, in den Kernstädten um 9,8 Prozent. Der Logistiksektor verzeichnete eine leichte Sättigung mit einem Umsatzrückgang von 31,3 Prozent, während das Fertigstellungsvolumen um fast 60 Prozent zurückging. Das Gesamtvolumen für Wirtschaftsimmobilien stieg hingegen auf 1,43 Milliarden Euro (+10 Prozent). Den größten Anteil hatten Logistik-, Produktions- und Unternehmensimmobilien mit 446,2 Millionen Euro (31 Prozent), gefolgt von Büroimmobilien mit 411,2 Millionen Euro (29 Prozent).


München: PAI Partners beteiligt sich an Motel One

Das Private-Equity-Unternehmen PAI Partners geht eine strategische Partnerschaft mit einem von Dieter Müller geführten Konsortium ein, um das internationale Wachstum der Motel One Group zu unterstützen. PAI übernimmt 80 Prozent des operativen Geschäfts der Hotelkette, während Gründer Dieter Müller weiterhin als Chairman fungiert und den separaten Immobilienarm weiterentwickelt. Motel One betreibt derzeit 99 Hotels mit 28.000 Zimmern in 13 Ländern, darunter Großbritannien, Frankreich und die USA. Die Einführung der neuen Lifestyle-Marke The Cloud One Hotels hat das Wachstum weiter beschleunigt. PAI bringt umfangreiche Erfahrung in der Hotellerie mit und hat bereits Unternehmen wie B&B Hotels und die European Camping Group erfolgreich begleitet. Die Transaktion steht unter Vorbehalt der behördlichen Genehmigungen und soll im zweiten Quartal 2025 abgeschlossen werden.


Berlin: Neuer Vorstandsvorsitzender des Architekten- und Ingenieurvereins zu Berlin-Brandenburg

Der Architekten- und Ingenieurverein zu Berlin-Brandenburg (AIV) hat einen neuen Vorstandsvorsitzenden: Dr. Christian Müller. Er tritt damit die Nachfolge von Tobias Nöfer an, der nach sieben Jahren nicht erneut für das Amt kandidiert hatte. Er bleibt Geschäftsführer der vereinseigenen Berlin 2070 gGmbH für besondere Aufgaben und damit weiter im Vorstand aktiv.


Stuttgart: BF.Quartalsbarometer Q1 sieht leichten Dämpfer für die Immobilienfinanzierer

Die Stimmung unter den gewerblichen Immobilienfinanzierern erfährt einen leichten Dämpfer zum Jahresauftakt 2025. Das BF.Quartalsbarometer sinkt im ersten Quartal 2025 leicht – von -9,89 Zähler auf -10,94 Zähler (-1,05 Zähler). Damit setzt der Sentiment-Index seinen seit fünf Quartalen anhaltenden Aufwärtstrend nicht weiter fort. Im dritten Quartal 2023 hatte das BF.Quartalsbarometer den Tiefststand von -20,22 erreicht; der bisherige Höchstwert lag bei +8,11 im ersten Quartal 2015. Sehr wichtig für den Indexwert ist die allgemeine Einschätzung der Finanzierungsbedingungen durch die Befragten. Hier rechnen wieder mehr Teilnehmer (45,0 Prozent; +6,1 pp) mit restriktiveren Bedingungen. Auch die Entwicklung des Neugeschäftes wird leicht pessimistischer beurteilt. Nur noch 32,5 Prozent (-6,4 pp) gehen von einem unverändert oder neuerdings ansteigenden Neugeschäft aus. Im Gegenzug berichten 55 Prozent (+13,3 pp) von einem stagnierenden Neugeschäft. Des Weiteren gibt es bei den Kreditvolumina eine Verschiebung – hin zu mehr kleineren Volumina. 51,3 Prozent (+11,3 pp) geben an, dass das durchschnittliche Kreditvolumen weniger als zehn Millionen Euro beträgt. Die Spanne zwischen zehn und 50 Millionen Euro nannten in diesem Zusammenhang nur noch 28,2 Prozent (-14,7 pp). Bei den Margen gibt es hingegen aus Sicht der Darlehensnehmer eine Verbesserung: Sowohl im Projektentwicklungsbereich als auch in der Bestandsfinanzierung sinken die Margen leicht. Im Bestand fielen sie von 239,5 Basispunkten im vierten Quartal 2024 auf 223,7 Basispunkte (-15,8), im Development-Bereich sanken sie sehr leicht von 337 auf 331 Basispunkte (-6).


Bad Nauheim: Amadeus Group übernimmt Wohnanlage

Die Amadeus Group hat eine siebenstöckige Wohnanlage in Bad Nauheim erworben. Das Gebäude in der Usastraße 8-10 umfasst 91 Wohneinheiten mit einer Gesamtwohnfläche von rund 3.000 Quadratmetern. Verkäuferin ist die KREAS GmbH, ein Family Office mit bundesweitem Immobilienportfolio. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Die 1972 errichtete Immobilie liegt im südöstlichen Innenstadtbereich der Kurstadt und soll durch Energieeffizienzmaßnahmen modernisiert werden. Ziel ist eine nachhaltige Aufwertung, um die Mieteinnahmen zu optimieren. Die Akquisition ergänzt das bestehende Portfolio der Amadeus Group, die sich auf Wohnimmobilien im Rhein-Main-Gebiet spezialisiert hat. Cushman & Wakefield hat die KREAS GmbH bei der Transaktion beraten.


Berlin: DIEAG übergibt Quartiersentwicklung BE-U | Behrens-Ufer

Die DIE Deutsche Immobilien Entwicklungs AG (DIEAG) hat alle Anteile an der Quartiersentwicklung BE-U | Behrens-Ufer im Berliner Südosten planmäßig und zu 100 Prozent an den Investor, ein in Berlin ansässiges berufsständisches Versorgungswerk, übergeben. Dieser Schritt markiert die erfolgreiche Umsetzung eines strategisch angelegten Entwicklungsprozesses, der von Anfang an eine vollständige Übergabe des Projekts an den Investor vorsah. Im Rahmen der Quartiersentwicklung konnte die DIEAG in enger Abstimmung mit der Landes- und Bezirksverwaltung Baurecht auf Basis eines städtebaulichen Vertrags schaffen. Nach vollständiger Aktivierung und Integration des Geländes in die regionale Wissenschafts- und Unternehmenslandschaft sowie der Ansiedlung erster Ankermieter hat der Investor die Anteile der DIEAG am Projekt BE-U | Behrens-Ufer erworben.


Hamburg: HIH Invest und Ampega kooperieren bei Dach- und Masterfonds

Die HIH Invest Real Estate und Ampega Investment haben eine strategische Partnerschaft für Dach- und Masterfondslösungen geschlossen. Die Kooperation ermöglicht institutionellen Investoren, Kapitalanlagen über verschiedene Assetklassen hinweg in einem gemeinsamen Vehikel zu bündeln. Durch die Zusammenführung liquider und illiquider Vermögenswerte – darunter Renten, Aktien, Immobilien und Private Equity – profitieren Anleger von optimierten Portfolioeffekten, effizienter Kapitalsteuerung und reduzierten Verwaltungskosten. Während Ampega die Administration liquider Vermögenswerte übernimmt, steuert HIH Invest ihre Expertise im Immobilien- und Infrastrukturbereich bei. Die modulare Struktur der angebotenen Leistungen erlaubt es Investoren, individuelle Lösungen zusammenzustellen. Zudem gewährleistet ein digitalisiertes Reporting-System eine transparente Steuerung der Kapitalanlagen.


Stuttgart: Größte Diskrepanz zwischen Mietpreisen und Erwartungen in Europa

In keiner europäischen Stadt klafft die Lücke zwischen den Mietpreisvorstellungen der Wohnungssuchenden und den tatsächlichen Mieten so weit auseinander wie in Stuttgart. Laut dem Rent Gap Monitor von HousingAnywhere für das vierte Quartal 2024 lagen die Mieten dort durchschnittlich 71,8 Prozent über den in Suchfiltern hinterlegten Preisvorstellungen. Auch in anderen deutschen Städten übertreffen die tatsächlichen Mietpreise die Erwartungen. In Frankfurt am Main beträgt die Abweichung 30,8 Prozent, in Köln 21 Prozent, in Hamburg 20 Prozent und in Berlin 18,6 Prozent. München (13,3 Prozent) und Düsseldorf (12,5 Prozent) verzeichnen geringere, aber dennoch spürbare Differenzen. Im europäischen Vergleich stehen Stuttgart und Frankfurt mit den höchsten Abweichungen an der Spitze, gefolgt von Valencia mit 46,5 Prozent. In Städten wie Paris (15,6 Prozent) und Amsterdam (8,2 Prozent) ist die Diskrepanz deutlich geringer. In Porto und Utrecht entsprach die Mietpreiserwartung der Suchenden sogar weitgehend den tatsächlichen Preisen.


Verl: Cureus übergibt Seniorenresidenz

Cureus hat die Seniorenresidenz Verl in der Königsberger Str. fertiggestellt und an den als Betreiberpartner gewonnen Pflegespezialisten compassio Lebensräume & Pflege übergeben. Die Eröffnung wird im März 2025 erfolgen. Die insgesamt drei Gebäude entstand binnen 16 Monaten Bauzeit in zwei parallellaufenden Bauabschnitten auf dem etwa 9.500 Quadratmeter großen Grundstück im Ortsteil Sürenheide. Es entstanden 80 Pflegeplätze in Einzelzimmern, zudem eine Tagespflege für 18 Personen sowie 16 Service-Wohnungen zwischen 51 und 58 Quadratmeter groß.


Berlin: CALLUNA RE Advisory startet mit Fokus auf Immobilienfinanzierung

Die Beratungsgesellschaft Calluna und der Investment Manager SCOPUS CAPITAL haben die CALLUNA RE Advisory GmbH gegründet. Das neue Unternehmen mit Sitz in Berlin bietet umfassende Finanzierungsberatung für professionelle Immobilienkunden in der DACH-Region. CALLUNA RE Advisory vereint die Expertise beider Gründungspartner und konzentriert sich auf maßgeschneiderte Finanzierungslösungen für Immobilieninvestoren, Projektentwickler und Bauträger. Der Fokus liegt auf sämtlichen Immobilien-Assetklassen, aktuell insbesondere auf hochwertigen Senior-Living-Projekten nach QNG-Standard sowie Finanzierungen im Wohnsegment. Bereits in den ersten Monaten konnte das Unternehmen bundesweit Mandate mit einem Gesamtfinanzierungsvolumen in dreistelliger Millionenhöhe gewinnen. Die Gründungsunternehmen Calluna und SCOPUS CAPITAL bleiben eigenständig bestehen, bündeln jedoch ihre Netzwerke und Ressourcen, um in einem anspruchsvollen Marktumfeld gezielte Beratungslösungen anzubieten.


Hamburg: IntReal setzt Wachstum 2024 fort

Die IntReal International Real Estate Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH konnte während des Jahres 2024 in einem herausfordernden Marktumfeld ein moderates, aber kontinuierliches Wachstum ihres Geschäfts verzeichnen. Auch im vierten Quartal erhöhten sich die verwalteten Vermögenswerte weiter. Mit insgesamt rund 66,6 Milliarden Euro lagen sie zum 31. Dezember 2024 um rund 909 Millionen Euro beziehungsweise 1,4 Prozent höher als ein Jahr zuvor (31. Dezember 2023: 65,6 Milliarden Euro). Verglichen mit dem Stand zum Ende des dritten Quartals 2024 belief sich der Zuwachs auf rund 171 Millionen Euro beziehungsweise 0,3 Prozent. Die Kennzahl setzt sich jeweils zusammen aus der Entwicklung der Summe der Verkehrswerte der Immobilien und des sonstigen Vermögens der Fonds sowie dem wertmäßigen Saldo aus den im Quartalsverlauf realisierten An- und Verkäufen.


Berlin: WBM erwirbt weiteren Bauabschnitt in Spandau

Die WBM Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte mbH hat im Rahmen eines Asset-Forward-Deals einen weiteren Bauabschnitt im Metropolitan Park in Berlin-Spandau von Kondor Wessels übernommen. Damit setzt die WBM ihre Strategie zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum konsequent fort. Der dritte Bauabschnitt umfasst 138 Mietwohnungen mit einer Gesamtmietfläche von 10.205 Quadratmetern. Mehr als 70 Prozent der Wohneinheiten werden im Rahmen des geförderten Wohnungsbaus realisiert. Die Wohnungen sind unterschiedlich groß, um verschiedenen Wohnbedürfnissen gerecht zu werden, und verfügen über Balkone oder Terrassen. Die Fertigstellung des Bauprojektes ist für das zweite Quartal 2027 geplant.


Düsseldorf: LIST Bau Nordhorn eröffnet neuen Standort

Das bundesweit tätige Generalunternehmen LIST Bau Nordhorn erweitert seine Präsenz und eröffnet einen neuen Standort in Düsseldorf. Mit der Expansion stärkt das Unternehmen seine Position in der Metropolregion Düsseldorf, die durch eine hohe Unternehmensdichte sowie zahlreiche Bestandsimmobilien und Brownfields geprägt ist. Die Leitung des neuen Standortes übernimmt Marvin Stenvers. Der neue Standort fokussiert sich auf die Assetklassen Logistik und Produktion sowie die Entwicklung von Data-Centern.


Berlin: Neu eingerichtete Mietpreisprüfstelle nimmt Arbeit auf

In Berlin kann jeder ab sofort kostenlos prüfen lassen, ob seine Miete überhöht ist. Die neu eingerichtete Mietpreisprüfstelle, angesiedelt bei der „Sicheres Wohnen – Beteiligung, Beratung, Prüfung – Anstalt öffentlichen Rechts“ (SiWo), bietet Beratung für alle, die den Verdacht haben, dass ihre Miete nicht der gesetzlichen Mietpreisbremse entspricht oder möglicherweise ein Fall von Mietwucher vorliegt. Eine erste Einschätzung ist über den Abfrageservice zum Berliner Mietspiegel der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen möglich. Der Mietspiegel dient als Orientierung für die ortsüblichen Vergleichsmieten von nicht preisgebundenem Wohnraum in der Stadt. Die Mietpreisprüfstelle wird von der SiWo gemeinsam mit den Mieterberatungen Prenzlauer Berg und Asum betrieben. Die Beratung erfolgt telefonisch oder persönlich an zwei Standorten in Berlin.


Regensburg: IREBS mit neuem Studiengang

Die IREBS Immobilienakademie und BUILTWORLD haben gemeinsam den Intensivstudiengang „Sustainable Real Estate Finance Management“ ins Leben gerufen. Die spezialisierte Weiterbildung richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus der Immobilien- und Finanzwirtschaft, Banken, Asset Management, Nachhaltigkeits- und ESG-Abteilungen sowie Beratungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften. Der Studiengang vermittelt praxisnahes Wissen zu nachhaltigen Finanzierungsmodellen, regulatorischen Anforderungen und ESG-Strategien. Zudem werden aktuelle Compliance-Vorgaben und Berichtsstandards behandelt. Workshops, Fallstudien und Exkursionen ergänzen die wissenschaftlichen Inhalte. Das Intensivstudium beginnt am 14. Mai 2025 und umfasst zehn Module im hybriden Lernformat.


Hamburg: IVD Nord analysiert den Mietmarkt

Der Immobilienverband Deutschland (IVD) Nord hat im Januar eine Umfrage unter seinen Mitgliedsunternehmen in Hamburg zur aktuellen Lage auf dem Mietwohnungsmarkt durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass die Nachfrage nach Mietwohnungen weiterhin hoch ist, insbesondere in guten und begehrten Lagen. Während die Mieten insgesamt auf einem hohen Niveau bleiben, verzeichnen sie nicht mehr so starke Preissteigerungen wie in der Vergangenheit. 60 Prozent der Befragten melden eine steigende Preistendenz, während es im Juli 2024 noch 73 Prozent waren. Bei 30 Prozent der Befragten liegen die Mietpreissteigerungen bei bis zu fünf Prozent, während 59 Prozent Anstiege zwischen fünf und zehn Prozent beobachten. Besonders nachgefragt sind Wohnungen in attraktiven Stadtteilen, während einfache oder äußere Lagen kaum Interesse wecken. In diesen Gebieten berichten IVD-Experten von langen Vermarktungszeiten, obwohl dort bezahlbarer Wohnraum verfügbar ist. Insgesamt verkürzt sich die Vermarktungsdauer in gefragten Stadtteilen: 79 Prozent der angebotenen Mietwohnungen werden hier innerhalb von drei Wochen vermittelt. In normalen Lagen trifft dies auf 66 Prozent der Fälle zu, während in einfachen Lagen immerhin 50 Prozent der Wohnungen innerhalb dieses Zeitraums neue Mieter finden. Die Nachfrage konzentriert sich vor allem auf mittelgroße Wohnungen mit einer Fläche von 50 bis 90 Quadratmetern und zwei bis drei Zimmern. Kleine Wohnungen machen nur 17 Prozent der Nachfrage aus, große Wohnungen liegen bei fünf Prozent.


Düsseldorf: Schwitzke & Partner designt Store für Kapten & Son

Kapten & Son hat in der Düsseldorfer Altstadt einen neuen Experience Store eröffnet. Für das Store-Design zeichnet erneut das Architekturbüro Schwitzke & Partner verantwortlich. Das Konzept kombiniert minimalistisches Design mit interaktiven Elementen und einer kuratierten Produktpräsentation. Farbig akzentuierte Wandpaneelen dienen als Kommunikationsflächen, während ein Magic Mirror den Kundinnen und Kunden eine 360-Grad-Ansicht ihrer Auswahl ermöglicht. Der Store in der Grabenstraße 1 umfasst rund 80 Quadratmeter und ist die zweite Zusammenarbeit zwischen Kapten & Son und Schwitzke & Partner.


Berlin: DVI bündelt Büroimmobilien-Aktivitäten

Die DVI Gruppe hat ihre Büroimmobilien-Aktivitäten in der neu gegründeten Tochtergesellschaft Deutsche Bürohaus GmbH gebündelt. Die Gesellschaft übernimmt künftig die Betreuung und Weiterentwicklung des bundesweiten Gewerbeportfolios der DVI Gruppe, darunter Asset- und Property-Management, Vermietung sowie die Entwicklung neuer Büroobjekte. Das Bestandsportfolio umfasst mehr als 30 Immobilien mit rund 400.000 Quadratmetern Nutzfläche, wovon etwa 70 Prozent Büroflächen sind. Die Objekte befinden sich unter anderem in Berlin, Erfurt, Leipzig, Dresden, Chemnitz, Schwerin, Magdeburg und Hamburg. Die Deutsche Bürohaus GmbH setzt auf Investitionen in Bestandsimmobilien sowie die Modernisierung bestehender Büroflächen. Zudem konzentriert sich das Unternehmen auf die Entwicklung neuer Büroobjekte, die den aktuellen Anforderungen der Arbeitswelt gerecht werden. Digitalisierung, flexible Nutzungskonzepte und nachhaltige Gebäudetechnologien spielen dabei eine zentrale Rolle.


Berlin: HR Group übernimmt HHotels

Die HR Group hat mit HHotels eines der größten privat geführten deutschen Hotelunternehmen übernommen. Die Transaktion erfolgte mit Wirkung zum 25. Februar und umfasst mehr als 60 Hotels in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Frankreich und Ungarn. Zur H-Hotels GmbH gehören die Hotelmarken Hyperion Hotels, H4 Hotels, H2 Hotels, H+ Hotels, H.ostels und H.omes. Die HR Group plant die Marke H-Hotels perspektivisch weiterzuentwickeln. H-Hotels wird dabei weiterhin unter seiner etablierten Marke auftreten.


Delmenhorst: CINTHIA verkauft Wohn- und Geschäftshaus

Die CINTHIA Real Estate GmbH hat ein Wohn- und Geschäftshaus in der Innenstadt von Delmenhorst an einen Privatinvestor aus der Region verkauft. Die Immobilie in der Lange Straße 110 ist sehr gut gelegen und verfügt über zwei Ladenlokale im Erdgeschoss sowie Wohnungen in den Obergeschossen mit einer Gesamtfläche von 475 Quadratmetern. Das Haus wurde im Jahr 2002 erbaut und befindet sich in einem guten Zustand. Es ist vollvermietet.


Berlin: DIEAG gewinnt Life-Science-Mieter für das Behrens-Ufer

Die DIE Deutsche Immobilien Entwicklungs AG (DIEAG) hat ein führendes Life-Science-Unternehmen als weiteren Mieter für das BE-U | Behrens-Ufer gewinnen können. Der international tätige Anbieter von analytischen, forensischen und diagnostischen Dienstleistungen der Biotechnologie mietet langfristig rund 3.000 Quadratmeter Mietfläche im historischen Peter-Behrens-Bau des in der Entstehung befindlichen neuen Technologiequartiers in Berlin-Oberschöneweide. Der Mietbeginn erfolgt unmittelbar mit der Fertigstellung des vom Vermieter realisierten Mieterausbaus. Die Fertigstellung der Mieterausbauten ist für das dritte Quartal 2026 geplant. Das Quartier BE-U | Behrens-Ufer wird auf einer Fläche von rund zehn Hektar mit einer Mischung aus denkmalgeschützten Bestandsgebäuden und modernen Neubauten entwickelt. Insgesamt entstehen hier bis 2030 etwa 235.000 Quadratmeter Gewerbefläche für Unternehmen aus verschiedensten Zukunftsbranchen wie den Life-Sciences, der Halbleiter- und Sensor- sowie der Informations- und Kommunikationstechnik.


Berlin: Sparkassen in Ostdeutschland halten Kreditneugeschäft stabil

Die Sparkassen in Ostdeutschland haben 2024 Kredite in Höhe von 10,7 Milliarden Euro zugesagt, darunter 5,1 Milliarden Euro für den Wohnungsbau. Trotz der schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen konnte das Kreditneugeschäft stabil gehalten werden. OSV-Präsident Ludger Weskamp und Geschäftsführer Wolfgang Zender kritisierten die steigenden Eigenkapitalanforderungen, die die Kreditvergabe erschweren. Sie fordern ein dreijähriges Moratorium, um zusätzliche Belastungen zu vermeiden. Zudem sprachen sie sich für den Abbau bürokratischer Hürden und verstärkte Infrastrukturinvestitionen aus.


Düsseldorf: Kai Enders neues Beiratsmitglied bei PlanetHome Group

Seit Anfang des Jahres verstärkt Kai Enders als neues Beiratsmitglied das Board der PlanetHome Group GmbH. Mit seiner langjährigen Erfahrung in der Immobilienbranche und der strategischen Beratung bringt er seine Expertise nun bei einem der führenden Immobiliendienstleister in Deutschland ein. „PlanetHome verfügt über ein großes Netzwerk aus Banken, Versicherungen und Finanzdienstleistern, aus dem im letzten Jahr knapp 5.000 verkaufte Immobilien hervorgingen. Ich bin beeindruckt von dieser Leistung und freue mich auf meine neue Aufgabe, das Unternehmen strategisch weiterzuentwickeln,“ so Kai Enders über seine neue Position. Er war zuvor knapp 13 Jahre im Vorstand von Engel & Völkers tätig. Darüber hinaus ist er Präsident des Deutschen Franchiseverbands und engagiert sich aktiv in der Weiterentwicklung der Immobilienbranche.


Berlin: Bauwens verkauft Office als Forward Deal

Bauwens hat das Büroprojekt NO6 am Berliner Nollendorfplatz als Forward Deal  an den Private Equity Investor COLCAP verkauft. Mit rund 5.000 Quadratmetern flexibel nutzbarer Bürofläche und dem Platin-Vorzertifikat der DGNB setzt das Gebäude neue Maßstäbe in Sachen Nachhaltigkeit. Geplant vom renommierten Architekturbüro HENN, überzeugt NO6 mit einer markanten Architektur und innovativen Technologien wie Photovoltaik und Geothermie. Der Baubeginn ist für Anfang 2025 angesetzt, die Fertigstellung soll Mitte 2027 erfolgen.


Hamburg: B&L Gruppe startet mit Revitalisierung des StadtKontors

Die B&L Gruppe hat mit der Revitalisierung des StadtKontors im Hamburger Stadtteil St. Georg begonnen. Das Büroensemble am Besenbinderhof 43-52/Norderstraße 101 wird energetisch saniert und architektonisch überarbeitet. Ein erster Mietvertrag ist bereits unterzeichnet: Die Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB Hamburg) wird ab dem 1. März 2025 rund 1.600 Quadratmeter Bürofläche beziehen. Das Gebäude profitiert von seiner direkten Anbindung an den Hauptbahnhof und den ZOB. Neben der Modernisierung der Innenräume wird auch die Fassade neugestaltet. Der Gewinnerentwurf des Architekturverfahrens stammt von KPW Papay Warnke Vagt Architekten Hamburg. Der Baubeginn ist noch für dieses Jahr vorgesehen.


Nürnberg: apoprojekt modernisiert für ERGO

apoprojekt modernisiert 26.000 Quadratmeter in der Karl-Martell-Straße 60 im Nürnberger Stadtteil Muggenhof. Das Projekt startete am 1. Januar 2025 und soll bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. Auftraggeber ist die Loonie Propco Nuremberg Karl-Martell-Str S. à. r. l., vertreten durch die OFFICEFIRST Real Estate GmbH. Das Investitionsvolumen beträgt zwölf Millionen Euro. Mieterin ist die ERGO Direkt AG, ein Unternehmen des Versicherungsunternehmens ERGO Group AG. apoprojekt führt die Sanierung in mehreren Abschnitten bei laufendem Betrieb durch. Zu den geplanten Maßnahmen gehören der Einbau einer neuen Heizungsanlage, die Nachrüstung von Kühlanlagen und die Instandsetzung von Sanitäranlagen.


Hamburg: BI Grundstücksgesellschaft mbH verkauft Hotel Bridge Inn

Die BI Grundstücksgesellschaft mbH hat das Hotel Bridge Inn in Hamburg an einen Investor veräußert. Die Transaktion wurde im zweistelligen Millionenbereich abgeschlossen. Das Hotel liegt in unmittelbarer Nähe zum Elbbrückenquartier und verfügt über eine direkte Anbindung an das Hamburger Stadtzentrum. Der Verkauf unterstreicht die anhaltende Aktivität auf dem deutschen Hotelinvestmentmarkt. Im Zuge der Transaktion wurde die BI Grundstücksgesellschaft mbH mit der LUNA Immobilienbesitz GmbH verschmolzen. Die Fusion dient der Optimierung der Unternehmensstruktur und der Bündelung von Ressourcen. LUNA Immobilienbesitz GmbH mit Sitz in Berlin agiert als Investmentplattform von Heiko Grote und Andreas Erben sowie der Unternehmen Great2stay und Aspire. Die beiden Geschäftsführer übernehmen künftig gemeinsam die strategische Weiterentwicklung der fusionierten Gesellschaften.


Eschborn: Zurich Gruppe mietet im Horizon Tower

Die Zurich Gruppe Deutschland, eine hundertprozentige Tochter der Zurich Insurance Group, verlegt den Sitz ihres Kundencenters aus dem Frankfurter Mertonviertel ins benachbarte Eschborn. Im Horizon Tower, Alfred-Herrhausen-Allee 3-5, hat das Unternehmen rund 3.000 Quadratmeter angemietet. Vermieter des 23 Stockwerke zählenden Büroturms ist NAS Invest. Der Bezug der Fläche wird im vierten Quartal 2025 erfolgen. JLL hat Zurich bei der Anmietung beraten, Proks Real Estate war für den Eigentümer tätig. Der Horizon Tower wurde im Jahr 2003 fertiggestellt und umfasst insgesamt 41.000 Quadratmeter Gesamtmietfläche sowie 900 Stellplätze. Hauptmieter des Gebäudes ist LG Electronics. NAS Invest hatte die Immobilie im Rahmen eines Club-Deals im Herbst 2022 erworben


Weil am Rhein: KINGSTONE RE kauft von BPD

Der Investmentmanager KINGSTONE Real Estate (KINGSTONE RE) hat für seinen offenen Immobilien-Spezialfonds „KINGSTONE Bezahlbares Wohnen Deutschland“ ein Wohn- und Geschäftshaus in Weil am Rhein vom Projekt- und Gebietsentwickler BPD (Bouwfonds Immobilienentwicklung) erworben. Das Objekt besteht aus 48 öffentlich geförderten Mietwohnungen sowie etwa 1.100 Quadratmeter Einzelhandelsfläche. Die Transaktion erfolgte via Forward-Deal und umfasst ein rund 3.290 Quadratmeter großes Grundstück inklusive schlüsselfertiger Herstellung. Der Baubeginn erfolgt noch im ersten Quartal 2025, die Übergabe ist für Ende 2026 avisiert. Die HANSAINVEST Hanseatische Investment-GmbH fungiert als Service-KVG für den Fonds. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Quelle: BPD Immobilienentwicklung GmbH


Bad Wildbach-Calmbach: DIR kauft Koppelstandort

Die Deutsche Investment Retail hat einen etablierten Koppelstandort in Bad Wildbad-Calmbach im Nordschwarzwald erworben. Das Objekt, das einen EDEKA-Supermarkt und einen ALDI SÜD umfasst, wurde für den Spezial-AIF Deutsche Investment - Food Retail I akquiriert. Der Erwerb trägt zum Erreichen der Zielgröße des Fonds bei, der ein Investmentvolumen von rund 280 Millionen Euro umfasst – davon sind bereits rund 250 Millionen Euro investiert. Verkäufer ist eine Privatperson, über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Der Handelsstandort gilt als der größte und meistfrequentierte Lebensmitteleinzelhandelsstandort der Gemeinde. Auf einem rund 12.000 Quadratmeter großen Grundstück an der Wildbader Straße befinden sich zwei Gebäude, die 2012 in Massivbauweise errichtet und zuletzt 2021 und 2023 modernisiert wurden. Beide Gebäude sind mit Photovoltaikanlagen und begrünten Pultdächern ausgestattet. Die Mietverträge laufen noch etwa drei Jahre, mit dem Ziel einer langfristigen Verlängerung.


Berlin: Luxus-Kosmetikstudio mietet in Spandau

Ein im Bereich Kosmetik tätiges Familienunternehmen, das bereits Studios in Berlin-Pankow und Rostock betreibt, sucht im Rahmen der Unternehmensexpansion weitere Standorte in Berlin. Aengevelt Immobilien betreut das Unternehmen dabei umfassend und vermittelt in einem ersten Schritt etwa 160 Quadratmeter Einzelhandelsfläche in dem denkmalgeschützten Wohn-/Geschäftshaus Breite Straße 24 in der Spandauer Altstadt. Vermieter ist das Berliner Büro Prof. Sotelo. Mietbeginn ist im Frühjahr 2025.


München: IHG übernimmt Ruby

Die InterContinental Hotels Group PLC (IHG) übernimmt die Lifestyle-Hotelmarke Ruby samt IP-Rechten für 110,5 Millionen Euro plus mögliche Zusatzleistungen. Damit erweitert IHG sein Portfolio um eine flexible, designorientierte Marke und plant eine schnelle Expansion. Ruby betreibt aktuell 20 Hotels mit 3.483 Zimmern in europäischen Metropolen, zehn weitere mit 2.235 Zimmern sind in Planung. Neue Standorte entstehen unter anderem in Edinburgh, Marseille, Rom und Stockholm. Bis Ende des Jahres soll Ruby in den USA startklar sein, langfristig sind über 250 Hotels weltweit geplant. IHG setzt auf ein skalierbares, effizientes Konzept mit standardisierten Prozessen und hohem Automatisierungsgrad. Die Übernahme wurde von DLA Piper begleitet.


Berlin: Neun Architekturbüros gestalten „Funkytown“

Für die Entwicklung des neuen Kreativcampus „Funkytown“ in Treptow-Köpenick setzt der Berliner Projektentwickler Trockland auf die Expertise von neun renommierten Architekturbüros. Die Masterplanung und der Entwurf der zentralen Station stammen von KSP Engel Berlin, während sieben weitere Büros – darunter Graft Architekten, TCHOBAN VOSS, Julian Breinersdorfer, Grüntuch Ernst Architekten, Thomas Hillig Architekten, LAVA und LXSY – die Gestaltung der Gebäude übernehmen. Auf dem ehemaligen Gelände des Rundfunks der DDR entsteht auf 50.000 Quadratmetern Bruttogrundfläche ein neues Quartier für Musik, Kultur, Events und Gewerbe. Ein zentraler Bestandteil ist die Sanierung des denkmalgeschützten Bestandsgebäudes „Block-E“, das bis Ende 2026 fertiggestellt wird. Hier entstehen flexible Räume für Kreativstudios, Work-Lofts und Musikproduzenten. Zusätzlich werden entlang der Rummelsburger Landstraße acht neue Gebäude („Stations“) errichtet. Die Fertigstellung von „Funkytown“ ist für 2028 geplant.


Aichtal: GreenPlaces investiert in neuen Gewerbepark

Mit GreenPlaces, einem Unternehmen aus der Schweiz, siedelt sich ein neuer Investor im Gewerbegebiet „Südliche Riedwiesen“ in Aichtal an. Das Unternehmen plant die Errichtung eines modernen Gewerbeparks auf einem 5.100 Quadratmeter großen Grundstück, das für 1,7 Millionen Euro erworben wurde. Der Gemeinderat hat dem Verkauf bereits zugestimmt. Der Gewerbepark soll aus 26 modularen Gewerbeeinheiten bestehen, die flexibel genutzt werden können. Jede Einheit erstreckt sich über zwei Ebenen mit einer Grundfläche von jeweils sechs mal elf Metern. Während das Erdgeschoss für Gewerbe, Werkstätten oder Lagerflächen vorgesehen ist, können im Obergeschoss Büroräume oder weitere Produktionsflächen entstehen. Geplant sind Photovoltaikanlagen, Wärmepumpen und eine energieeffiziente Infrastruktur, um den ökologischen Fußabdruck des Gewerbeparks zu minimieren. Von den insgesamt 34 Bauplätzen im Gewerbegebiet sind bereits 29 verkauft oder reserviert.


Frankfurt am Main: Habona kauft Portfolio mit 22 Nahversorgern

Die Habona Invest Gruppe hat ein Portfolio bestehend aus 22 Nahversorgungsimmobilien für einen Spezialfonds einer deutschen angekauft. Als Kapitalverwaltungsgesellschaft des Fonds agiert die IntReal International Real Estate Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH (INTREAL). Das Gesamtinvestitionsvolumen der Transaktion beläuft sich auf Euro 132 Millionen Euro und ist damit der bisher größte Einzelankauf von Habona. Verkäufer ist ein deutscher institutioneller Investor. Das Portfolio verteilt sich auf mehrere Standorte in ganz Deutschland, vorwiegend auf die Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Bayern, Sachsen, Baden-Württemberg und Hessen. Die Objekte stellen jeweils etablierte Nahversorger in ihren Einzugsgebieten dar und sind ein wichtiger Bestandteil der wohnortnahen Versorgungsinfrastruktur. Das Portfolio erstreckt sich über eine Gesamtmietfläche von rund 60.000 Quadratmetern, wobei über 85 Prozent der Mieteinnahmen auf renommierte Lebensmittelhändler wie Edeka, Rewe, Netto und Penny entfallen. Die durchschnittlich gewichtete Mietvertragslaufzeit (WAULT) beträgt rund sechs Jahre bei durchweg indexierten Mietverträgen. Mit der Transaktion wächst das von der Habona gemanagte Nahversorgungs-Portfolio auf 220 Objekte mit einem Wert von über 1,1 Milliarden Euro.


Berlin: Bauwens verkauft letztes Gebäude im Wohnquartier Greenpark an Berlinovo

Bauwens hat das letzte Wohngebäude im Quartier Greenpark in Berlin-Neukölln an die landeseigene Berlinovo Immobilien Gesellschaft mbH veräußert. Zuvor hatte bereits Greystar Real Estate Partners im Februar 2024 die Gebäude 1 bis 14 im Rahmen eines Forward-Purchase-Deals übernommen. Mit dem Verkauf von Haus 15 ist das Projekt nun vollständig veräußert. Das Wohnquartier Greenpark umfasst insgesamt 860 Wohneinheiten, darunter 102 geförderte Wohnungen im zuletzt verkauften Gebäude. Ergänzt wird das Quartier durch eine Kindertagesstätte für über 100 Kinder, die bereits vermietet ist. Neben Wohnraum entstehen Gemeinschaftsflächen wie ein Fitness- und Yogastudio, Spielflächen sowie ein Padel- und Basketballfeld. Das Quartier wird auf dem ehemaligen Gelände des Spaßbads Blub errichtet und umfasst rund 36.000 Quadratmeter Wohnfläche. Die Fertigstellung ist bis Frühjahr 2026 in serieller Bauweise geplant.


Wiesbaden: Auftragseingang im Bauhauptgewerbe 2024 niedriger als im Vorjahr

Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Bauhauptgewerbe ist im Jahr 2024 um 0,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesunken. Mit einem Volumen von 103,5 Milliarden Euro lag der nominale (nicht preisbereinigte) Auftragseingang um 1,1 Prozent über dem Vorjahresniveau und damit im zweiten Jahr in Folge im dreistelligen Milliardenbereich, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt.


Berlin: Neue Investment- und Asset Management-Boutique troveinvest gegründet

Die Investment- und Asset Management-Experten Ulf Christiansen, Daniel Rubinstein und Stuart Reid haben mit troveinvest ein neues Unternehmen mit Sitz in Berlin gegründet. Die auf Value Add-Immobilien spezialisierte Boutique investiert als operativer Joint Venture-Partner in gewerbliche Immobilien in Deutschland und konzentriert sich auf Objekte mit Entwicklungspotenzial im Asset Management. Ziel ist es, sich als führender Investment- und Asset Manager in diesem Segment zu etablieren. Die drei Gründer arbeiten seit 2011 zusammen, ihr Track Record umfasst über zehn Milliarden Euro Transaktionsvolumen, verteilt auf verschiedene Marktzyklen sowie Asset- und Risikoklassen. Mit einem klaren Fokus auf operative Expertise und partnerschaftliche Zusammenarbeit verfolgt troveinvest das Ziel, durch aktives Management nachhaltige Wertsteigerungen zu erzielen.


Sindelfingen: Hilton startet neue Marke Spark by Hilton

Mit der Eröffnung des Spark by Hilton Sindelfingen bringt Hilton seine neue Hotelmarke erstmals nach Deutschland. Das 103-Zimmer-Hotel im Zentrum Sindelfingens gehört zum wachsenden Spark by Hilton Portfolio, das auf ein reduziertes, funktionales Design setzt und sich an preisbewusste Geschäfts- und Freizeitreisende richtet. Laut Andreas Erben, Managing Director der Aspire Hotel Gruppe, die das Hotel betreibt, verfolgt die neue Marke das Ziel, „hochwertige und zugleich erschwingliche Unterkünfte mit durchdachten Annehmlichkeiten anzubieten“. Das Spark by Hilton Sindelfingen liegt wenige Minuten vom Mercedes-Benz Werk und der historischen Altstadt entfernt. Die Übernachtungspreise beginnen bei 109 Euro pro Nacht, inklusive Frühstück und Mehrwertsteuer.


London: EU-Kommission fördert Entwicklung eines Impact-Investment-Indexes für soziale Infrastrukturen

Ein von PlusValue geführtes Konsortium erhält eine Förderung der EU-Kommission in Höhe von 750.000 Euro zur Entwicklung des ersten Impact-Investment-Indexes für soziale Infrastrukturen. Der Si4 – Social Infrastructure Impact Investment Index soll den sozialen und finanziellen Wert von Investitionen in Bereiche wie sozialen Wohnungsbau, Gesundheit und Bildung bewerten. Die Mittel fließen in die Entwicklung einer Methodik, einer Software-as-a-Service-Plattform und eines Beratungsmodells. Unterstützt wird das Konsortium von Förderbanken wie der Entwicklungsbank des Europarats, Bankstiftungen und Asset Managern. Ziel ist es, Investitionen in gesellschaftlich relevante Vermögenswerte zu fördern und langfristige Renditechancen für Anleger aufzuzeigen.


Frankfurt am Main: White & Case wird Ankermieter im CENTRAL PARX in Frankfurt

Die ABG Real Estate Group und HanseMerkur Grundvermögen haben für ihre Projektentwicklung CENTRAL PARX in Frankfurt am Main einen bedeutenden Vermietungserfolg erzielt. Die internationale Wirtschaftskanzlei White & Case hat einen langfristigen Mietvertrag über 15 Jahre abgeschlossen und wird alle Büroflächen im Studio und Pavillon mit insgesamt 11.670 Quadratmetern beziehen. Zudem wurden weitere Optionen auf sämtliche noch verfügbare Flächen im Tower vereinbart. Mit dieser Vermietung sind bereits über 85 Prozent der Gesamtflächen bei Baubeginn vergeben. Die ABG Real Estate Group verzichtet in diesem Zuge auf die ursprünglich geplante Eigennutzung des Pavillons. Das Gebäudeensemble CENTRAL PARX an der Bockenheimer Landstraße 10 umfasst den Tower, das Studio und den Pavillon mit einer Gesamtmietfläche von rund 25.650 Quadratmetern. Die Revitalisierung des denkmalgeschützten Ensembles hat mit den Rückbauarbeiten begonnen, die Entkernung startete Ende 2024. Der Hochbau ist für Spätsommer 2025 vorgesehen, die Fertigstellung für Anfang 2028. Die Transformation des 1965 nach Plänen des Architekten Sep Ruf errichteten Komplexes erfolgt unter der Leitung von Prof. Christoph Mäckler. Ziel ist die Entwicklung eines nachhaltigen, modernen Arbeitsumfelds unter Wahrung der historischen Bausubstanz.


Frankfurt am Main: emproc berät „Zukunft Städtische Bühnen Frankfurt“

emproc GmbH wurde mit umfassenden Beratungs- und Unterstützungsleistungen im Bereich der Kostenplanung für das Projekt „Zukunft Städtische Bühnen Frankfurt“ beauftragt. Die Neubauten von Schauspiel und Oper stellen die Kernaufgabe des Gesamtprojektes dar. Ersatz- und Interimsspielstätten werden den Spiel- und Bühnenbetrieb für den Zeitraum zwischen Rückbau und Neubau sicherstellen.  Zudem wird das Vorhaben durch ein externes Lager- und Logistikzentrum sowie eine hochwertige Neugestaltung der Außen- und Freiflächen mit einem besonderen Fokus auf Aufenthaltsbereiche im Grünen ergänzt. Die emproc GmbH übernimmt dabei die Begleitung der Projektvorbereitung, die Kostenermittlung im Rahmen von Machbarkeitsstudien, die Analyse der Lebenszykluskosten, die Unterstützung bei Ausschreibung und Vergabe sowie die Beratung bei Architekturwettbewerben. Darüber hinaus begleitet emproc das Projekt mit kontinuierlicher Beratung während der Planungs- und Bauphase.


Berlin: BREEAM-Zertifizierung für das ibis Berlin City Nord

Aroundtown hat mit der BREEAM-Zertifizierung für das ibis Berlin City Nord ein weiteres Hotel in Berlin nachhaltig ausgezeichnet. Das Hotel bietet 116 Zimmer sowie vier Seminarräume und Platz für Tagungen und Events mit bis zu 80 Personen. Das vierstöckige Gebäude in Reinickendorf verfügt im Erdgeschoss über eine großzügige Lobby und einen Frühstücksbereich. Die Lage im nördlichen Berliner Bezirk bietet eine gute Anbindung an die Autobahn und eine schnelle Erreichbarkeit der Innenstadt sowohl in die City West als auch in die City Ost – auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht man schnell bekannte Sehenswürdigkeiten wie die Berliner Friedrichstraße, Unter den Linden, das Brandenburger Tor und die Museumsinsel innerhalb von 20 Minuten.